
Rubio in Rom: Vom Wiederaufbau gesprengter Brücken
Rubio in Rom : Vom Wiederaufbau gesprengter Brücken Von Matthias Rüb, Rom 07.05.2026, 17:17Lesezeit: 3 Min. Annäherung: Papst Leo XIV. hat den US-Außenminister Marco Rubio am 7. Mai im Vatikan empfangen.EPAVom Heiligen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rubio in Rom : Vom Wiederaufbau gesprengter Brücken Von Matthias Rüb, Rom 07. 2026, 17:17Lesezeit: 3 Min. Annäherung: Papst Leo XIV.
hat den US-Außenminister Marco Rubio am 7. Mai im Vatikan empfangen. EPAVom Heiligen Stuhl und von der Regierung in Rom wird Marco Rubio mit Wohlwollen empfangen.
Die Einzelheiten
In der Kuba-Frage gibt es mehr Anknüpfungspunkte als beim Irankrieg. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstagvormittag in Begleitung seiner Ehefrau Jeanette und seines Stabs das Hotel „The Rome Edition“ verließ, um sich zur Privataudienz bei Papst Leo XIV. in den Vatikan zu begeben, trug einer seiner Mitarbeiter eine sorgsam zusammengefaltete US-Flagge in einer transparenten Schutzhülle.
Ob es sich dabei um eine Art Versöhnungsgeschenk an den ersten US-Amerikaner im Papstamt handelte? Seit der Papstwahl Leos am 8. Mai 2025 hat es einigen Streit gegeben zwischen dem Weißen Haus und dem Heiligen Stuhl – zunächst um die Migrationspolitik, dann um die Intervention in Venezuela, zuletzt um den Irankrieg.
Rubios Besuch in Rom am Donnerstag und Freitag gilt deshalb als doppelte Reparaturmission. Erstens mit der Weltkirche, zu welcher sich der praktizierende Katholik Rubio selbst zählt. Zweitens mit dem wichtigen Verbündeten Italien und der Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, mit der sich Trump zuletzt ebenfalls überworfen hatte.
Was Experten sagen
Rubio mit offenen Armen empfangenDie beiden diplomatischen Krisen hängen zusammen. Trump hatte dem Papst immer wieder unterstellt, er dulde das Streben der Mullahs in Iran nach Atomwaffen. Meloni ihrerseits geißelte die Angriffe Trumps als „inakzeptabel“, worauf dieser sich von seiner einst engen politischen Verbündeten abwandte.
Nun empfangen Leo und Meloni den diplomatischen Brückenbauer Rubio mit offenen Armen. Gemäß Protokoll wäre für den US-Außenminister beim Heiligen Stuhl Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin der ranggleiche Gesprächspartner gewesen. Und bei der Regierung in Rom wäre es Außenminister Antonio Tajani.
Mit Parolin kam Rubio noch am Donnerstagnachmittag im Vatikan zusammen. Das Gespräch mit Tajani ist nach dem Treffen mit Meloni vom Freitagvormittag geplant. In den Gesprächen Rubios beim Heiligen Stuhl ging es neben dem amerikanischen Krieg gegen die schiitischen Mullahs in Iran sowie dem israelischen Krieg gegen die Terrormiliz Hizbullah in Libanon vor allem um die Krise auf Kuba.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





