
Rundfunkbeitrag: Beitragsservice warnt vor Phishingmails
Betrug Beitragsservice warnt vor Phishingmails zum Rundfunkbeitrag Angebliche Rabatte für Vorauszahler, Sofortüberweisung und eine IBAN: So versuchen Betrüger, Verbraucher mit falschen Rundfunkbeitrags-Mails in die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Betrug Beitragsservice warnt vor Phishingmails zum Rundfunkbeitrag Angebliche Rabatte für Vorauszahler, Sofortüberweisung und eine IBAN: So versuchen Betrüger, Verbraucher mit falschen Rundfunkbeitrags-Mails in die Falle zu locken. So durchschauen Sie die Masche. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Apps der Mediatheken von ARD und ZDF Foto: Oliver Berg / dpa / picture alliance Auch wenn sie auf den ersten Blick überzeugend wirkt: Die vermeintliche E-Mail des Rundfunkbeitragsservices, die auf die angebliche Beitragsnummer 826 737 149 Bezug nimmt, soll Verbraucherinnen und Verbraucher um ihr Geld bringen. Deshalb bloß nicht darauf antworten und schon gar nicht bezahlen, warnen der Beitragsservice sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen .
Die Einzelheiten
Wie bei Phishingmails üblich, macht auch die Nachricht mit der allgemeinen Anrede »Sehr geehrte Damen und Herren« ordentlich Druck: Spätestens am Folgetag seien 55,08 Euro zu überweisen. Die Begründung: Bisherige feste Zahlungstermine des Beitragsservices seien angepasst worden und man müsse innerhalb eines Tages den aktuellen Quartalsbeitrag überweisen. Zeitdruck und angebliche RabatteDie betrügerische Mail lockt außerdem mit einem Rabatt, wenn man direkt den Beitrag für ein halbes oder ganzes Jahr überweist.
Beim echten Rundfunkbeitrag gibt es so etwas aber nicht. Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF, sondern wurde bei einer spanischen Bank mit deutscher Niederlassung eingerichtet, so die Verbraucherschützer.
Zudem fordern die Betrüger zur Option Sofortüberweisung auf – warum, ist klar: Eine solche Überweisung kann im Nachhinein nicht storniert werden. Falsche AbsenderadressePhishingmails lassen sich oft enttarnen, wenn man sich die Absenderadresse genau ansieht. In diesem Fall verbirgt sich hinter »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice« keine Adresse, die auf »@rundfunkbeitrag.
Was Experten sagen
Wer unsicher ist, kann sich auch beim echten Beitragsservice erkundigen (»Rundfunkbeitrag. Mehr zum Thema Klage gegen Rundfunkbeitrag: Defizite bei der Meinungsvielfalt? »Für sich genommen« irrelevant Eine Analyse von Dietmar Hipp, Karlsruhe Von 2027 an: Kommission empfiehlt höheren Rundfunkbeitrag Die Öffentlich-Rechtlichen in der Existenzkrise: Sind die noch zu retten?
Die SPIEGEL-Titelstory von Vicky Bargel, René Pfister und Anton Rainer Dieser rät übrigens dazu, den Rundfunkbeitrag am besten per SEPA-Lastschriftverfahren zu bezahlen. Damit werden automatisch die Beiträge eingezogen und mögliche Änderungen berücksichtigt. TV-Sender, Radioprogramme, Filmproduktionen: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist ein gewaltiger Apparat – finanziert mit Gebühren.
Wohin fließt das Geld? Machen Sie hier den Check.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




