
Russland-Sanktionen: Berlins Kampf für die Fischstäbchen
Russland-Sanktionen : Berlins Kampf für die Fischstäbchen Ein Kommentar von Reinhard Veser 13.07.2026, 16:40Lesezeit: 1 Min. Wadephul vor dem Treffen mit den Ministern der anderen EU-Staaten in BrüsseldpaDeutschlands...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Russland-Sanktionen : Berlins Kampf für die Fischstäbchen Ein Kommentar von Reinhard Veser 13. 2026, 16:40Lesezeit: 1 Min. Wadephul vor dem Treffen mit den Ministern der anderen EU-Staaten in BrüsseldpaDeutschlands Glaubwürdigkeit in der Ukrainepolitik leidet darunter, dass die Bundesregierung gegen Einfuhrbeschränkungen für russischen Fisch ist.
Wie kann man da anderen Staaten ihre Ausnahmewünsche übelnehmen? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hat sich am Montag abermals dafür ausgesprochen, den von der EU verhängten Preisdeckel für russisches Öl auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Monate zu halten. Mit seiner Forderung hat er recht.
Die Einzelheiten
Die EU sollte das ihre dazu tun, dass Russland so wenig wie möglich von den Preissprüngen profitiert, die der Ölpreis seit dem Frühjahr infolge des Irankriegs getan hat. Die Interessen der griechischen ReederAber Deutschland wäre mit dieser Position viel glaubwürdiger, hätte es nicht selbst im Verbund mit anderen EU-Ländern dazu beigetragen, die geplanten Einfuhrbeschränkungen für russischen Fisch zu kippen. Damit ist die „Fischstäbchen-Krise“ abgewendet, vor der die Lebensmittelindustrie öffentlichkeitswirksam gewarnt hatte.
Aber kann man es angesichts dieses Einsatzes für der Deutschen liebstes Tiefkühlprodukt der griechischen Regierung übelnehmen, wenn sie sich ebenso hartnäckig für die Gewinne der russisches Öl verschiffenden griechischen Reeder einsetzt?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





