
Russland-Ukraine-Krieg: Ukraine greift offenbar weiteres Ölterminal auf der Krim an
Medienberichte Ukraine greift offenbar weiteres Ölterminal auf der Krim an Seit Wochen hat die Ukraine die russische Treibstoffversorgung auf der Krim im Visier. In der Nacht hat Kyjiw offenbar ein Ölterminal und ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Medienberichte Ukraine greift offenbar weiteres Ölterminal auf der Krim an Seit Wochen hat die Ukraine die russische Treibstoffversorgung auf der Krim im Visier. In der Nacht hat Kyjiw offenbar ein Ölterminal und ein Öldepot getroffen. Benzin und Strom werden auf der Halbinsel bereits rationiert.
12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Brücke vom russischen Festland zur Halbinsel Krim Foto: AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Ukraine hat Medienberichten zufolge erneut ein Ölterminal und ein Öldepot auf der Krim angegriffen. Das Internetportal »Ukrajinska Prawda« und die unabhängige russische Onlinezeitung »Moscow Times« berichten, dass die Ukraine strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar auf der von Russland annektierten Halbinsel attackierte. Demnach wurde das Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim getroffen.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen. Offiziell gibt es bislang keine Bestätigung für die Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete lediglich den Abschuss von insgesamt 143 ukrainischen Drohnen, ohne Angaben zu möglichen Schäden zu machen.
Was Experten sagen
In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen Explosionen und Feuer in der Nacht und dunkle Rauchwolken am Morgen. Die Flughäfen von Krasnodar und Sotschi waren stundenlang für den Flugverkehr gesperrt. Auf der Krim landen seit Beginn des vor mehr als vier Jahren von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen die Ukraine ohnehin keine Passagierflugzeuge mehr.
Tankstellen verkaufen kein Benzin mehrDie Ukraine hat in den vergangenen Monaten zur Abwehr der russischen Invasion vermehrt Objekte der Ölindustrie attackiert. Damit soll den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Moskau die Kriegsfinanzierung erschwert werden. Vor allem die Bewohner der bereits 2014 von Russland annektierten Krim spüren die Folgen deutlich.
Mehr zum Thema Kriegswirtschaft: Treibstoffkrise in Russland weitet sich bis nach Sibirien aus Putins Angriffskrieg: Treibstoffkrise auf der Krim – russische Besatzer setzen Tourismus aus Putins Angriffskrieg: Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf der Krim Bereits seit Sonntag haben die Tankstellen auf der Krim den Verkauf von Benzin und Diesel an Privatpersonen und Unternehmen komplett eingestellt. Die von Moskau eingesetzten Behörden haben zudem alle Ferienlager geschlossen sowie den Tourismus ausgesetzt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





