
Russland und Belarus trainieren Atomwaffeneinsatz
Große Militärübung Russland und Belarus trainieren Atomwaffeneinsatz Das russische Verteidigungsministerium hat eine Militärübung seiner Atomstreitkräfte angekündigt. Zehntausende Soldaten sollen daran teilnehmen. Auch...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Große Militärübung Russland und Belarus trainieren Atomwaffeneinsatz Das russische Verteidigungsministerium hat eine Militärübung seiner Atomstreitkräfte angekündigt. Zehntausende Soldaten sollen daran teilnehmen. Auch in Belarus wird der Einsatz mit Atomwaffen geprobt.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Sarmat-Rakete: Screenshot aus einer vom russischen Verteidigungsministerium bereitgestellten Aufnahme Foto: Russian Defence Ministry Press Service / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten In Belarus und Russland trainieren Soldaten den Einsatz von Atomwaffen. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag mitteilte, werden russische Atomstreitkräfte vom 19. Mai Übungen abhalten.
Die Personalstärke werde demnach mehr als 64. 000 Soldaten betragen, 7800 Waffensysteme sollen beteiligt werden. Unter anderem soll auf russischem Gebiet der Einsatz von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern geübt werden, so das Ministerium.
Was Experten sagen
Jahrestag von Tschernobyl: Selenskyj fordert Ende von Moskaus »nuklearem Terrorismus« Ukrainischer Gegenangriff: Jetzt herrscht auch in Moskau Panik Von Ann-Dorit Boy und Oliver Imhof Krieg gegen die Ukraine: So geschwächt ist Russlands Luftverteidigung Von Alexander Chernyshev, Christina Hebel, Oliver Imhof und Bernhard Riedmann, Hamburg und Moskau Bereits am Montag hatte das belarussische Verteidigungsministerium in Minsk über ein gemeinsames Übungsmanöver des eigenen Landes und Russlands informiert. Demnach handele es sich um ein Manöver auf belarussischem Boden zum Transport von Atomwaffen und zur Vorbereitung auf deren Einsatz. »Während der Übung ist geplant, Fragen im Zusammenhang mit der Lieferung nuklearer Munition und der Vorbereitung ihres Einsatzes in Zusammenarbeit mit der russischen Seite zu üben«, erklärte das belarussische Verteidigungsministerium.
Das planmäßige Training richte sich »nicht gegen Drittländer und stellt keine Bedrohung für die Sicherheit in der Region dar«, hieß es. An der Übung nehmen Luftstreitkräfte und Raketenverbände teil. Russland hatte im vergangenen Jahr seine jüngste atomwaffenfähige Hyperschallrakete, Oreschnik, in Belarus stationiert.
Das Land, das seit mehr als 30 Jahren von Präsident Alexander Lukaschenko autoritär regiert wird, ist ein enger Verbündeter Moskaus, von dem es wirtschaftlich und militärisch in hohem Maße abhängig ist. Ukraine verstärkt Truppen an der GrenzeDie Ukraine übt scharfe Kritik an dem Übungsmanöver. Die Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus sei eine »beispiellose Herausforderung« für die globale Sicherheit, erklärt das Außenministerium in Kyjiw am Montag.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




