
Russlands Angriffskrieg: Ukraine soll bei Nato-Gipfel Milliarden bekommen
Zusage der Bündnisstaaten Ukraine soll bei Nato-Gipfel Milliarden für Militärhilfe bekommen Die von Russland angegriffene Ukraine soll in Ankara ein neues Versprechen für Militärhilfen erhalten. Jeweils 70 Milliarden...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zusage der Bündnisstaaten Ukraine soll bei Nato-Gipfel Milliarden für Militärhilfe bekommen Die von Russland angegriffene Ukraine soll in Ankara ein neues Versprechen für Militärhilfen erhalten. Jeweils 70 Milliarden Euro sollen in diesem und im kommenden Jahr fließen. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gemeinsame Erklärung der Regierungschefs von Estland, Lettland, Litauen und Deutschland in Berlin Foto: Omer Messinger / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Ukraine sieht sich im Abwehrkampf gegen Russland derzeit im Aufwind.
Nun soll das angegriffene Land beim Nato-Gipfel in Ankara ein neues Versprechen für milliardenschwere Militärhilfen bekommen. Darauf verständigten sich Vertreter der 32 Bündnisstaaten wenige Tage vor dem Spitzentreffen in Brüssel in den abschließenden Beratungen über die geplante Gipfelerklärung, wie mehrere Agenturen übereinstimmend berichten. Konkret sieht die geplante Zusage vor, über zwei Jahre hinweg eine Mindestfinanzierung in Höhe von 70 Milliarden Euro pro Jahr für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung bereitzustellen – also insgesamt 140 Milliarden Euro.
Ein EU-Hilfspaket wird dabei allerdings mitgerechnet. Über dieses soll die Ukraine bis Ende 2027 rund 60 Milliarden Euro für verteidigungsrelevante Ausgaben bekommen. Unter dem Strich blieben damit noch rund 80 Milliarden Euro, die Nato-Staaten aus ihren nationalen Haushalten stemmen müssten.
Was Experten sagen
Deutschland wird Löwenanteil tragenWeil die USA unter US-Präsident Donald Trump die Finanzierung von Ukrainehilfen weitgehend gestoppt haben, wird Deutschland von der Summe aller Voraussicht nach den größten Anteil übernehmen. Für dieses Jahr hat die Bundesregierung bereits jetzt 11,5 Milliarden Euro für Artillerie, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge und andere Ausrüstung eingeplant. Das ist laut Verteidigungsministerium der höchste Betrag seit dem russischen Angriff im Februar 2022.
Die bislang letzte finanzielle Nato-Unterstützungszusage für die Ukraine hatte es beim letzten Nato-Gipfel mit Trumps Vorgänger Joe Biden im Jahr 2024 gegeben. Die Bündnisstaaten einigten sich damals darauf, »mithilfe proportionaler Beiträge« innerhalb eines Jahres eine »elementare Mindestfinanzierung in Höhe von 40 Milliarden Euro« bereitzustellen. Beim Gipfel im vergangenen Jahr kam mit Trump keine entsprechende Einigung zustande.
Europäer wollen mehr Verantwortung übernehmenDie in einem schriftlichen Verfahren angenommene Gipfelerklärung soll am kommenden Mittwoch zum Abschluss des zweitägigen Spitzentreffens der Staats- und Regierungschefs in Ankara veröffentlicht werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





