
RWE strebt Mehrheit an Übertragungsnetzbetreiber Amprion an
Kapitalerhöhung am Aktienmarkt RWE strebt Mehrheit an Übertragungsnetzbetreiber Amprion an Netzbetreiber sind wesentlich für die Energiewende. RWE will nun rund 3,6 Milliarden Euro investieren, um die Mehrheit an...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kapitalerhöhung am Aktienmarkt RWE strebt Mehrheit an Übertragungsnetzbetreiber Amprion an Netzbetreiber sind wesentlich für die Energiewende. RWE will nun rund 3,6 Milliarden Euro investieren, um die Mehrheit an Amprion zu übernehmen. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Amprion-Arbeiten an Stromleitungen Foto: Horst Schnase / Presse-Photo Horst Schnase / IMAGO Der Essener Energiekonzern RWE will seine Beteiligung an Deutschlands zweitgrößtem Hochspannungsnetzbetreiber Amprion aufstocken und damit die Mehrheit übernehmen. Der Kaufpreis für die Aufstockung der Amprion-Anteile auf 55 Prozent liege bei rund 3,6 Milliarden Euro, teilte RWE nach Börsenschluss in Essen mit.
Die Einzelheiten
Der Konzern habe Vereinbarungen mit den Anteilseignern der M31 Beteiligungsgesellschaft erzielt, um deren indirekte Anteile an Amprion zu erwerben. Der mittelbare Anteil von RWE an Amprion solle dadurch auf 55 Prozent steigen. Das nötige Geld soll eine Kapitalerhöhung bringen.
Mehr zum Thema Geplantes Strom-Backup: Reiche-Ministerium bat Gaslobby um Argumente für Gaskraftwerke Von Stefan Schultz Energiekosten: RWE-Chef Krebber prognostiziert sinkende Strom- und Gaspreise Einigung mit RWE: Hambacher Forst soll unberührter Wald werden Dazu will RWE bis zu knapp 74,4 Millionen Aktien ausschließlich bei institutionellen Anlegern platzieren. Dabei sollen neue Anteile im Umfang von bis 4,9 Prozent des Grundkapitals gegen Bareinlagen ausgegeben werden. Zudem will RWE eigene Aktien im Umfang von bis zu 5,1 Prozent des Grundkapitals veräußern.
Dabei will der Konzern das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen. Die Aufstockung der Amprion-Beteiligung soll nach den Plänen von RWE bis Ende September vollzogen werden. Hinter dem bisherigen Miteigner M31 steht ein Konsortium von Versorgungswerken und institutionellen Finanzinvestoren aus der Versicherungswirtschaft.
Dazu zählen Meag Munich Ergo und Talanx. Die übrigen 25,1 Prozent an Amprion hält RWE bereits über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzinvestor Apollo.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





