
Ryanair: Eltern zahlen, um neben ihren Kindern zu sitzen – CMA ermittelt
Britische Behörde ermittelt Bei Ryanair müssen Eltern zahlen, um neben ihren Kindern zu sitzen Fast zehn Euro extra, um den Bestimmungen der Airline nachzukommen? Die Wettbewerbsbehörde im Vereinigten Königreich geht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Britische Behörde ermittelt Bei Ryanair müssen Eltern zahlen, um neben ihren Kindern zu sitzen Fast zehn Euro extra, um den Bestimmungen der Airline nachzukommen? Die Wettbewerbsbehörde im Vereinigten Königreich geht gegen Ryanair vor. Das irische Unternehmen sieht in seinem Vorgehen kein Problem.
44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Ryanair-Flieger in A Coruña Foto: Agostime / EUROPA PRESS / dpa Ryanair droht ein Rechtsstreit im Vereinigten Königreich: Die nationale Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen die Fluggesellschaft, weil sie Extrakosten für Eltern berechnet, die im Flugzeug neben ihren Kindern sitzen wollen.
Die Einzelheiten
Die Wettbewerbsbehörde (CMA) untersucht, ob die Gebühren gegen das Verbraucherrecht verstoßen. Medienberichten zufolge, unter anderem die und der »Guardian« berichten über die Ermittlungen, belaufen sich die Kosten auf rund acht Pfund (rund 9,30 Euro) pro Flug. Das Problem: Ryanair schreibt selbst vor, dass ein Elternteil bei seinem Kind sitzen muss, wenn es zwischen zwei und elf Jahren alt ist.
Die Billigairline vergibt dafür »verpflichtende Familiensitze«. Die CMA untersucht, inwiefern Ryanair seine Kundinnen und Kunden dafür zahlen lässt, dass die Airline den Luftfahrtvorschriften nachkommt. Darin wird nämlich auch die Sicherheit von Kindern beschrieben.
Ryanair selbst weist die Vorwürfe zurück. In einer Stellungnahme, aus der die zitiert , behauptet das irische Unternehmen, dass seine Familiensitzregelung »allen relevanten Gesetzen« entspreche. Laut der Wettbewerbsbehörde ist Ryanair die einzige große Airline, die Ziele außerhalb des Vereinigten Königreichs anfliegt und derartige Gebühren erhebt.
Was Experten sagen
Andere Fluggesellschaften ließen Eltern kostenlos neben ihren Kindern sitzen oder platzierten sie bereits beim Buchungsvorgang automatisch zusammen. Mehr zum Thema Urlaubsbuchung: Wenn das Gepäck teurer ist als der Flug Eine Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen Tipps für die Urlaubsbuchung 2025: So kommen Sie sicher und günstig weg Von Philipp Laage Die Billigairline arbeitet seit Jahren mit immer neuen Tricks, um günstige Flugtickets anzubieten und die eigenen Gewinne dennoch anzukurbeln. Letzteres funktioniert unter anderem dadurch, dass Ryanair für viele, bei anderen Fluggesellschaften selbstverständliche Dienste, Extrakosten erhebt.
Dazu gehören etwa Handgepäck, Snacks oder auch Sitzplatzreservierungen. Das sorgte jedoch schon in der Vergangenheit für Ärger: In Deutschland gingen Verbraucherschützer gegen Ryanair und andere Billigflieger vor. Spanien verhängte 2024 eine Millionenstrafe gegen mehrere Fluggesellschaften wie Ryanair oder auch Easyjet, weil sie unzulässige Gebühren fürs Handgepäck verlangten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





