
Ryanair: Michael O'Leary bleibt bis 2032 Chef der Fluggesellschaft
Europas größte Billigfluggesellschaft Michael O’Leary bleibt bis 2032 Ryanair-Chef Der für seine provokanten Aussagen bekannte Ryanair-Chef Michael O’Leary bleibt im Amt. Er verlängert seinen Vertrag bis April 2032 –...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Europas größte Billigfluggesellschaft Michael O’Leary bleibt bis 2032 Ryanair-Chef Der für seine provokanten Aussagen bekannte Ryanair-Chef Michael O’Leary bleibt im Amt. Er verlängert seinen Vertrag bis April 2032 – trotz des Drucks durch hohe Kerosinkosten und geopolitische Unsicherheiten. 55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ryanair-CEO Michael O’Leary im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien 2025 Foto: Roland Schlager / APA / dpa Der für seine provokanten Sprüche bekannte Chef der Fluggesellschaft Ryanair Michael O’Leary bleibt bis April 2032 auf seinem Posten. Der neu vereinbarte Vertrag umfasse »ein moderates Jahresgehalt sowie einen gedeckelten jährlichen Bonus«, teilte das Unternehmen mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Die Einzelheiten
Zudem erhält O’Leary Anspruch auf eine einmalige Kaufoption auf zehn Millionen Stammaktien, die unter bestimmten Bedingungen zu einem Preis von knapp 27 Euro geltend gemacht werden können. »Michael hat zugestimmt, die Ryanair-Gruppe zum Nutzen aller Aktionäre um weitere sechs Jahre bis April 2032 zu führen«, sagte Ryanair-Chairman Stan McCarthy laut einer Mitteilung. O’Leary ist in der Vergangenheit immer wieder mit krawalligen Äußerungen aufgefallen und hat sich unter anderem einen Schlagabtausch mit dem US-Billionär Elon Musk geliefert.
Den Posten als Chef der Ryanair Group hat der Manager seit 2019 inne, zuvor war er seit 1994 bereits Chef des Unternehmens Ryanair. Branche macht MilliardenverlusteGeopolitische Spannungen, insbesondere der Irankrieg, wirken sich derzeit spürbar auf die Branche aus. Sie führen zu höheren Kerosinpreisen und belasten damit die Kostenstruktur der Airlines erheblich.
Der internationale Luftfahrtverband IATA hat deshalb seine Prognose für den weltweiten Branchengewinn 2025 deutlich nach unten korrigiert: Statt der ursprünglich erwarteten 41 Milliarden Dollar rechnet der Verband nun nur noch mit rund 23 Milliarden Dollar. Von dieser Entwicklung sind neben Ryanair auch andere große Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Air France-KLM betroffen. Mehr zum Thema Ryanair-Chef Michael O’Leary: »Die Lufthansa nimmt halt jeden aus« Ein Interview von manager-magazin-Redakteur Michael Machatschke Gepäck für kurze Flugreisen: Worauf kommt es bei einem guten Handgepäckkoffer an?
Ein Interview von Arno Makowsky Übermacht der Golf-Airlines: »Die Lufthansa verdient im Schnitt weniger als zehn Euro pro Passagier« Ein Interview von manager-magazin-Redakteur Michael Machatschke Gleichzeitig sehen Marktbeobachter auch einen möglichen stabilisierenden Effekt: Steigende Treibstoffkosten könnten das Wachstum der Flugkapazitäten bremsen und damit mittelfristig für stabilere oder sogar höhere Ticketpreise sorgen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





