
Saisonbeginn am Mount Everest: Ein Sérac gefährdet den Aufstieg
Saisonbeginn am Mount Everest : Ein Sérac gefährdet den Aufstieg Von Stephanie Geiger 02.05.2026, 13:52 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen In eisigen Höhen: Bergsteiger am Khumbu-Eisfall am Beginn der Route...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Saisonbeginn am Mount Everest : Ein Sérac gefährdet den Aufstieg Von Stephanie Geiger 02. 2026, 13:52 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen In eisigen Höhen: Bergsteiger am Khumbu-Eisfall am Beginn der Route zum Mount Everest In diesem Jahr muss die Route auf den Mount Everest besonders aufwendig gesichert werden.
Im Khumbu-Eisbruch wird es gefährlich für die Bergsteiger. Trotzdem werden die ersten Gipfelaufstiege übernächste Woche erwartet. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Unruhe war groß im Basislager des Mount Everest (8848 Meter) und Lhotse (8516 Meter), als es vergangene Woche hieß, die Icefall Doctors würden ihre Arbeit weiter unterbrechen.
Die Einzelheiten
Wegen eines gefährlichen Séracs hatte die Gruppe von acht Sherpas, die dafür sorgen, dass der gefürchtete Khumbu-Eisbruch oberhalb des Basislagers mit Leitern und Fixseilen passierbar ist, zu diesem Zeitpunkt schon zwei Wochen mit der Arbeit pausiert. Daraufhin schlugen die Wogen hoch. Gerüchte waberten durch das Basislager.
Es hieß sogar, die Regierung würde den Aufstieg auf Everest und Lhotse in diesem Jahr ganz unterbinden wollen. Am Dienstagmittag verbreitete sich schließlich in Windeseile die Nachricht, dass die Route durch den Khumbu-Eisbruch mit Fixseilen gesichert und mit acht Leitern bis zum Lager 1 in 6100 Metern Höhe begehbar gemacht worden sei. Am Nachmittag desselben Tages erreichten die ersten Sherpas sogar das Lager 2 in 6400 Meter Höhe.
Gefahr im Eisbruch nicht gebannt In einem Krisengespräch von Icefall Doctors und Expeditionsveranstaltern war Ende vergangener Woche nach einer Lösung gesucht worden, um nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen. Am Ende unterstützten mit Genehmigung des Tourismusministeriums 16 einheimische Bergführer die Icefall Doctors bei ihrer Arbeit. Zudem wurden Leitern, Fixseile und Firnanker mithilfe von Drohnen in den Eisbruch transportiert.
Was Experten sagen
Obwohl die Route nun steht und versichert ist, ist die Gefahr im Eisbruch nicht gebannt. Laut den Icefall Doctors ist der bedrohlich nah an der Route stehende Sérac etwa 55 Meter lang, fast 30 Meter hoch und 37 Meter breit. Um die Aufstiege nicht weiter zu verzögern, habe es jedoch keine Alternative zu der unterhalb des Séracs gewählten Route gegeben, erklärten die Icefall Doctors in einer Pressemitteilung.
Mingma G, ein Sherpa und Expeditionsveranstalter, schrieb bei Instagram, die Route sei insgesamt sicherer und kürzer als in den Vorjahren. Die Sérac-Passage sei jedoch riskant. Auch in der Pressemitteilung der Icefall Doctors wird auf die besondere Gefahr hingewiesen: „Der Sérac weist zahlreiche Risse auf und kann jederzeit zusammenstürzen.
“ Die Expeditionsveranstalter und Bergsteiger werden von den Icefall Doctors nachdrücklich zu äußerster Vorsicht ermahnt: „Durchqueren Sie diesen Abschnitt zügig, um die Verweildauer so kurz wie möglich zu halten. “ Hochträger sollten mit weniger Last aufsteigen. Die Leitern sollen jeweils nur von einer Person genutzt werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




