
Schulden: Erkrankungen und Jobverlust sind häufigste Gründe für Überschuldung in Deutschland
Daten des Statistischen Bundesamtes Gesundheitliche Probleme sind der häufigste Auslöser für Überschuldung Menschen in Deutschland geraten vor allem wegen Erkrankungen, Sucht oder Unfällen in Finanznot. Laut Daten von...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Daten des Statistischen Bundesamtes Gesundheitliche Probleme sind der häufigste Auslöser für Überschuldung Menschen in Deutschland geraten vor allem wegen Erkrankungen, Sucht oder Unfällen in Finanznot. Laut Daten von Beratungsstellen unterscheidet sich die durchschnittliche Höhe der Schulden bei Männern und Frauen erheblich. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ausgabe an einer Tafel (Symbolbild) Foto: Fabian Strauch / dpa Gesundheitliche Probleme sind der häufigste Grund für Überschuldung in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte , nannten 18 Prozent der Menschen, die 2025 eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchten, eine Erkrankung, Sucht oder Unfall als Hauptursache ihrer finanziellen Not.
Die Einzelheiten
An zweiter Stelle folgte Arbeitslosigkeit mit rund 17 Prozent. Die durchschnittliche Schuldenhöhe der beratenen Personen lag bei 34. Männer waren mit durchschnittlich 39.
717 Euro deutlich höher verschuldet als Frauen mit 29. Bei Alleinerziehenden spielte dagegen eine Trennung, Scheidung oder der Tod des Partners die größte Rolle für finanzielle Probleme. Rund 23 Prozent der alleinerziehenden Frauen und Männer nannten dies als Hauptauslöser ihrer Überschuldung.
Dabei hatten alleinerziehende Väter mit durchschnittlich 46. 219 Euro deutlich höhere Schulden als alleinerziehende Mütter mit 34. Mehr als die Hälfte der Ratsuchenden lebte allein.
Was Experten sagen
In dieser Gruppe waren gesundheitliche Probleme mit knapp 24 Prozent besonders häufig der Grund für die Überschuldung. Die durchschnittlichen Verbindlichkeiten von Einpersonenhaushalten betrugen 32. Mehr zum Thema Creditreform Schuldneratlas: Zahl überschuldeter Menschen 2025 erneut gestiegen – »kein Randphänomen mehr« 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Schulden durch Onlineshopping: Buy now, Pleite laterVon Michael Brächer 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Verbindlichkeiten der Ratsuchenden bestanden oftmals gegenüber mehreren Gläubigern gleichzeitig.
Am häufigsten lagen Zahlungsrückstände gegenüber der öffentlichen Hand vor, wie beispielsweise Finanzämtern, gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungsträgern sowie der Bundesagentur für Arbeit und deren Jobcentern: Hier hatten mehr als die Hälfte (rund 57 Prozent) aller beratenen Personen im Jahr 2025 offene Forderungen zu begleichen. Ebenfalls verbreitet waren Verbindlichkeiten gegenüber Telekommunikationsunternehmen mit einem Anteil von etwa 47 Prozent. Ratenkredite bei Kreditinstituten betrafen rund 37 Prozent der Fälle, während knapp 29 Prozent der Ratsuchenden offene Rechnungen im Online- und Versandhandel aufwiesen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





