
Schweiz: Bundespräsident Guy Parmelin selbstkritisch nach Tragödie in Crans-Montana
Schweizer Bundespräsident Parmelin »Der Fall Crans-Montana zeigt: Perfekt sind wir nicht« Vor seinem Besuch in Deutschland spricht der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin hier über die Brandkatastrophe zu...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Schweizer Bundespräsident Parmelin »Der Fall Crans-Montana zeigt: Perfekt sind wir nicht« Vor seinem Besuch in Deutschland spricht der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin hier über die Brandkatastrophe zu Jahresbeginn, über die Volksabstimmung zur Zuwanderungsbegrenzung und über seine Englischkenntnisse. Ein SPIEGEL-Gespräch von Serafin Reiber 17. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schweizer Bundespräsident und Weinbauer Guy Parmelin: »Ein großes Sprachgefühl hatte ich nie« Foto: Ulrike Meutzner / DER SPIEGEL Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
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Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten SPIEGEL: Herr Bundespräsident, die Schweiz steht im Ruf, sicher und immun gegen globale Krisen zu sein. Die Zollpolitik von Donald Trump hat das Land verunsichert, die Brandkatastrophe von Crans-Montana mit 41 vorwiegend jungen Toten und über hundert Verletzten offenbarte ein beispielloses Behördenversagen.
Durchlebt Ihr Land eine ungewöhnlich schwere Zeit? Parmelin: Sie haben recht, die Schweiz wurde in den vergangenen Monaten hart geprüft: durch tragische Unglücke, aber auch durch Krisen, von denen die ganze Welt betroffen ist. Foto: Urs Flueeler / KEYSTONE / dpa Guy Parmelin, geboren 1959, gehört seit zehn Jahren der Schweizer Landesregierung an, dem Bundesrat.
Was Experten sagen
2026 ist er zum zweiten Mal nach 2021 für ein Jahr Bundespräsident. Er ist Mitglied der rechtspopulistischen SVP, vertritt öffentlich aber die Haltung der Regierung, nicht die seiner Partei – ein Prinzip, das in der Schweizer Konkordanzdemokratie zentral ist. Der gelernte Weinbauer aus dem französischsprachigen Kanton Waadt leitet seit 2019 das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung.
SPIEGEL: Ihre Amtszeit als Bundespräsident begann praktisch auf die Minute mit der Katastrophe von Crans-Montana. Wie erinnern Sie sich an den 1. Parmelin: Ich war in den Bergen im Urlaub, nur wenige Kilometer von Crans-Montana entfernt.
50 Uhr klingelte das Handy und ich wurde über die Brandkatastrophe informiert. Das enorme Ausmaß war zu diesem Zeitpunkt noch unbestätigt. Meine Gedanken waren sofort bei den betroffenen Menschen und deren Familien und dem unglaublichen Schmerz, den sie erleben mussten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





