
Siebenschläfertag: Droht sieben Wochen lang eine Hitzewelle?
Siebenschläfertag : Droht sieben Wochen lang eine Hitzewelle? Von Irem Yildirim 26.06.2026, 15:24Lesezeit: 3 Min. Hinter einem Thermometer geht am Morgen die Sonne auf.dpaBis zu 40 Grad am Samstag – ausgerechnet an dem...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Siebenschläfertag : Droht sieben Wochen lang eine Hitzewelle? Von Irem Yildirim 26. 2026, 15:24Lesezeit: 3 Min.
Hinter einem Thermometer geht am Morgen die Sonne auf. dpaBis zu 40 Grad am Samstag – ausgerechnet an dem Tag, der nach einer der bekanntesten Bauernregeln das Wetter der kommenden Wochen bestimmen soll. Was ist dran am Mythos Siebenschläfertag, und was hat das Nagetier damit zu tun?
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein Hitzetag jagt derzeit den nächsten – und ausgerechnet morgen könnte es noch extremer werden. Pünktlich zum Siebenschläfertag am Samstag werden regional Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Damit fällt einer der heißesten Tage des Jahres auf ein Datum, das nach einer der bekanntesten Bauernregeln den Wettertrend für die kommenden Wochen vorgeben soll.
Droht nun ein Sommer mit einer nicht endenden Hitzewelle? Kann das Wetter Ende Juni tatsächlich etwas über den Rest des Sommers verraten? Der Siebenschläfertag am 27.
Juni zählt zu den bekanntesten meteorologischen Lostagen. Ihm wird eine besondere Bedeutung für die Wettervorhersage zugeschrieben. Nach der Bauernregel gibt das Wetter an diesem Datum den Trend für die folgenden sieben Wochen vor: Scheint die Sonne, soll ein sonniger Sommerabschnitt folgen.
Was Experten sagen
Ist es regnerisch, gilt eher wechselhaftes Wetter als wahrscheinlich. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Weitere Lostage sind die Eisheiligen im Mai und die Hundstage im Sommer.
Lostage sind traditionelle Kalendertage, an denen aus der Witterung Rückschlüsse auf die weitere Wetterentwicklung gezogen werden. In der Landwirtschaft wurden solche Regeln früher genutzt, um Feldarbeiten besser planen zu können. „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“Ganz falsch liegt die Bauernregel dabei allerdings nicht.
Rund um diesen Zeitraum gibt es tatsächlich ein Wetterphänomen, das Meteorologen als „meteorologische Singularität“ bezeichnen. Gemeint ist kein Zufall, sondern ein statistisch nachweisbares Muster in der großräumigen Zirkulation der Atmosphäre. Ende Juni und Anfang Juli stellen sich häufig stabile Großwetterlagen ein, die den weiteren Verlauf des Sommers beeinflussen können.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





