
Sieg im WM-Finale: Spaniens Machtdemonstration
Sieg im WM-Finale : Spaniens Machtdemonstration Von Christian Kamp, East Rutherford 20.07.2026, 00:50Lesezeit: 5 Min. Der Weltmeister mit dem Übervater des spanischen Spaniens: Kapitän Rodri hält den WM-Pokal in die...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sieg im WM-Finale : Spaniens Machtdemonstration Von Christian Kamp, East Rutherford 20. 2026, 00:50Lesezeit: 5 Min. Der Weltmeister mit dem Übervater des spanischen Spaniens: Kapitän Rodri hält den WM-Pokal in die Luft.
AFPMit dem Sieg in einem einseitigen Endspiel krönt Spanien ein beeindruckendes WM-Turnier. Messi und Argentinien bleiben erschreckend blass. Die Entscheidung fällt in der Verlängerung.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Unvermeidliche ließ sich lange hinauszögern, sehr lange sogar, und es war mitunter quälend, dabei zuzusehen am Sonntagnachmittag im Stadion von East Rutherford. In der ersten Minute der zweiten Hälfte der Verlängerung aber passierte das, was dieses Weltmeisterschaftsfinale entschied. Nach einer Flanke von Pedro Porro legte der eingewechselte Nico Williams den Ball zurück auf den ebenfalls eingewechselten Ferran Torres, und der spanische Angreifer schaffte das, woran sein Team vorher schier verzweifelt war.
Es war der Treffer, der den Europameister Spanien auch zum Weltmeister machte, zum zweiten Mal nach 2010, und selten konnte man sagen, dass ein Sieg verdienter war. LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team In diesem Moment gingen neun argentinische Spieler im eigenen Strafraum zu Boden, ganz vorne an der Mittellinie stand noch ein einsamer anderer, Lionel Messi, aber auch er wird in diesem Moment gewusst haben: Das war es. Es war nicht sein Spiel, so wenig sogar wie es das des Weltmeisters insgesamt.
Dreieinhalb Jahre nach dem wohl besten Finale der WM-Geschichte wurde dieses zu einem der einseitigsten – und zu einer zähen Angelegenheit, was an den Argentiniern lag. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ob es die fehlende Kraft war nach dem aufreibenden Halbfinale am Mittwoch gegen England oder die spanische Strategie der Ermüdung durch Ballbesitz: Das Team von Lionel Scaloni lief nur hinterher.
Was Experten sagen
Auch die Rechnung mit Messi ging diesmal nicht auf. Diesmal wirkte es wirklich, als spielte Argentinien in Unterzahl. Selbst mit Ball war Messi diesmal kein Faktor.
In 90 Minuten erspielte sich der Weltmeister keine einzige Torchance, sodass nicht einmal ein Lucky Punch im Bereich des Möglichen lag. 15:0 Versuche auf das Tor standen für Spanien nach der regulären Spielzeit zu Buche. Enttäuscht: Lionel Messi konnte das WM-Finale nicht prägen.
AP Photo/Ashley LandisDie Verlängerung spielte Argentinien, das nach 70 Minuten sein Wechselkontingent ausgeschöpft hatte, dann auch tatsächlich in Unterzahl. In der Nachspielzeit hatte Enzo Fernández nach einem rüden Einsteigen gegen Pau Cubarsi die Gelb-Rote Karte gesehen. Spaniens MachtdemonstrationAber auch so war das Spanien des Trainers Luis de la Fuente das in allen Belangen überlegene Team, das diese Weltmeisterschaft zu einer Machtdemonstration gemacht hat: Nur ein Gegentor und kein einziges Mal in Rückstand geraten – das sagt alles über die Qualität dieser Generation.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




