
Social Media für Kinder: Wilde Dreizehn
Social Media für Kinder : Wilde Dreizehn Ein Kommentar von Michael Hanfeld 13.07.2026, 17:00Lesezeit: 2 Min. Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des ExpertenberichtsAFPDie EU-Kommission beauftragte Experten, sich...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Social Media für Kinder : Wilde Dreizehn Ein Kommentar von Michael Hanfeld 13. 2026, 17:00Lesezeit: 2 Min. Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des ExpertenberichtsAFPDie EU-Kommission beauftragte Experten, sich mit einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder zu beschäftigen.
Die Vorschläge liegen nun vor. Die Frage ist, was daraus wird. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Markus Söder sagt, er sei „open minded“.
Die Einzelheiten
Der bayerische Ministerpräsident ist also, um zu übersetzen, „aufgeschlossen“. Und zwar einem Vorhaben der Europäischen Kommission gegenüber, was uns sofort aufhorchen (listen up) lässt. Ihm gefällt der Vorschlag der von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen berufenen Experten, den Zugang zu Social Media für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 13 Jahren zu beschränken.
Bis zum Alter von drei Jahren, sagen die Fachleute, sei „Screentime“ möglichst ganz zu vermeiden, im Alter zwischen drei und 13 Jahren sollten Kinder mit Social Media nur unter Aufsicht von Eltern oder Lehrern und nur für begrenzte Zeit in Berührung kommen. Wie gelingt die BeweislastumkehrDanach soll der Zugang zum Netz den Minderjährigen freigestellt sein, doch müssten die Social-Media-Konzerne sicherstellen, dass die Jugendlichen nur „altersangemessene“ Inhalte zu Gesicht bekommen und nicht süchtig gemacht werden. Das sei, sagt der an dem Vorschlag beteiligte Psychiater Jörg Fegert, eine Beweislastumkehr.
sollen nachweisen müssen, dass sie ungefährlich sind. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Es gehe nicht darum, sagte Ursula von der Leyen bei der Übergabe des Expertenberichts, wann Kinder Zugang zu Social-Media-Plattformen bekämen, sondern darum, wie diese Kinder ansprechen.
Was Experten sagen
Auf die gesetzliche Ausformulierung dieser Idee sind wir gespannt. Die EU hat inzwischen einige Digitalgesetze aufgelegt und nimmt den Mitgliedstaaten gegenüber in Anspruch, nur sie dürfe Dinge wie ein Social-Media-Verbot regeln. Im politischen Alltag hat die Kommission den Plattformkonzernen gegenüber indes in Sachen Jugendschutz bislang wenig geleistet.
Sie protzt mit Muskeln, die sie nicht hat. Wie wird sie die von den Experten empfohlene Beweislastumkehr wohl durchsetzen wollen? Mit dem Vorschlag, Social Media erst von 13 Jahren an – ganz – freizugeben, bleiben die von der Kommission berufenen Experten hinter dem in einigen Länder vorgesehenen strikten Social-Media-Verbot bis 16 Jahre zurück.
Ihre Empfehlungen decken sich zu einem Gutteil mit denen der von Bildungsministerin Karin Prien eingerichteten Kommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, die Ende Juni ebenfalls eine Altersgrenze von 13 Jahren ins Spiel brachte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





