
Sommerliche Hitzegewitter: Warum Gewitter so schwer vorherzusagen sind
Sommerliche Hitzegewitter : Warum Gewitter so schwer vorherzusagen sind Von Peter Badenhop 27.06.2026, 14:59Lesezeit: 3 Min. Die Ausschläge werden immer heftiger: Blitz und Donner über dem Rhein-Main-Gebiet vom Großen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sommerliche Hitzegewitter : Warum Gewitter so schwer vorherzusagen sind Von Peter Badenhop 27. 2026, 14:59Lesezeit: 3 Min. Die Ausschläge werden immer heftiger: Blitz und Donner über dem Rhein-Main-Gebiet vom Großen Feldberg im Taunus aus gesehenImagoSommerliche Hitzewellen werden fast immer von Gewittern und heftigen Regenschauern begleitet.
Meteorologen können erklären, warum das so ist. Aber exakt vorhersagen lassen sich solche Extremwetter auch mit modernsten Methoden nicht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Seit fast zehn Tagen hat die Hitze Deutschland, Hessen und das Rhein-Main-Gebiet fest im Griff.
Die Einzelheiten
Abgesehen von einzelnen Tagen, an denen die Höchstwerte etwas weniger extrem ausfielen, herrschen seit Mitte des Monats Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke, mancherorts wurden in der Spitze 38 Grad und mehr gemessen. Die Meteorologen sprechen von einer nicht nur für den Juni, sondern auch in ihrer Intensität und Stabilität sehr außergewöhnlichen Hitzewelle. So heiß wie derzeit ist es hierzulande üblicherweise erst im Juli oder August, und auch dann meist nur für ein paar Tage und nicht zwei Wochen und länger.
Außer den täglichen Warnungen vor hoher oder extremer Hitzebelastung hat der Deutsche Wetterdienst in Offenbach in den vergangenen Tagen auch immer wieder Warnungen vor Hitzegewittern und möglicherweise unwetterartigem Starkregen ausgesprochen. Solche heftigen Regenschauer und Regengüsse sind eine bekannte Begleiterscheinung von sommerlicher Hitze, mitunter formen sie sich – wie beispielsweise vor zehn Jahren im Sommer 2016 – zu einer wahren „Unwettersaison“, wie die Meteorologen es damals formulierten. Immer wieder zogen kräftige Gewitter auf, entlud sich massiver Starkregen, fegten Orkanböen über das Land und liefen irgendwo Keller, Unterführungen oder U-Bahn-Stationen voller Wasser.
Auch in den Jahren danach blieb das Rhein-Main-Gebiet nicht von solchen sommerlichen Unwettern verschont, und auch in anderen Regionen Hessens und Deutschlands sind derartige Extremwetterlagen keine Seltenheit. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Atmosphäre muss sich irgendwann entladenDie Wahrscheinlichkeit von heftigen Gewittern und starken Niederschlägen ist im späten Frühjahr und Sommer besonders hoch, weil die Temperaturen steigen, die Sonneneinstrahlung immer stärker wird, warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann – und sich das alles irgendwann entladen muss: mal als mächtiger Landregen, mal mit Blitz und Donner und mitunter als heftiges Unwetter.
Bei der Beobachtung und Bewertung dieser Wetterphänomene sehen die Meteorologen zwar keine massive Häufung, die meisten Experten sind sich jedoch einig, dass die Ausschläge heftiger werden. Und die meisten schreiben das dem Klimawandel zu.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





