
Spahn-Rücktritt: Eine (letzte) Chance für Linnemann
Spahn-Rücktritt : Eine (letzte) Chance für Linnemann Ein Kommentar von Heike Göbel 19.07.2026, 14:14Lesezeit: 2 Min. CDU-Generalsekretär Carsten LinnemanndpaSeine Doppelmoral kostet Jens Spahn den Fraktionsvorsitz. Doch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Spahn-Rücktritt : Eine (letzte) Chance für Linnemann Ein Kommentar von Heike Göbel 19. 2026, 14:14Lesezeit: 2 Min. CDU-Generalsekretär Carsten LinnemanndpaSeine Doppelmoral kostet Jens Spahn den Fraktionsvorsitz.
Doch ein Glaubwürdigkeitsproblem hat die Union nicht nur mit ihm. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Bedauern über Jens Spahns Rücktritt von der Fraktionsspitze dürfte sich auch im Wirtschaftsflügel der Union in engen Grenzen halten. Denn Spahn hat das mächtige Amt, für das er angeblich das Wirtschaftsministerium ausgeschlagen hatte, nicht genutzt, um sichtbare marktwirtschaftliche Akzente zu setzen und das angebotspolitische Profil der CDU zu schärfen.
Die Einzelheiten
Weder der widerstrebenden SPD noch dem eigenen Sozialflügel hat Spahn hier wichtige Punkte abringen können oder wollen. Es erstaunt daher, dass ausgerechnet der Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung, Roland Koch, Spahn beisprang, um ihn gegen den berechtigten Vorwurf der Doppelmoral in Sachen Leihmutterschaft zu verteidigen. Koch lobte Spahn als einen „der seit Langem wichtigsten und erfolgreichsten Politiker der Union“.
Doch zum deutschen Reformstau hat Spahn schon als Gesundheitsminister beigetragen. Die hohen Defizite in Kranken- und Pflegekassen gehen auch auf sein Konto. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Mit Spahn die Steuerreform vertanMit Spahn an der Fraktionsspitze hat die Union dann den Reformherbst vertan und ein Rentengesetz durchgeboxt, das die Sanierung der Alterssicherung nochmals stark erschwert. Auch in der Steuerpolitik räumte Spahn zu früh die Position der Union, Steuern nicht zu erhöhen. Voreilig redete er einer höheren Belastung der Spitzenverdiener und Erben das Wort und gab damit das wichtigste Pfand aus der Hand, um der SPD im Gegenzug wenigstens die Abschaffung des Solidaritätszuschlags abzuringen.
SPD-Finanzminister Lars Klingbeil ließ sich nicht bitten. Für die Union ist der Steuerkompromiss zulasten der Leistungsträger blamabel und kostet nochmals erhebliche Glaubwürdigkeit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




