
Sparprogramm: 140.000 Stellen „im Feuer“: VW steuert auf Konfliktherbst zu
Sparprogramm : 140.000 Stellen „im Feuer“: VW steuert auf Konfliktherbst zu Von Christian Müßgens 17.07.2026, 16:20Lesezeit: 3 Min. Kampf um die Standorte: Proteste rund um die Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg am 9....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. 000 Stellen „im Feuer“: VW steuert auf Konfliktherbst zu Von Christian Müßgens 17. 2026, 16:20Lesezeit: 3 Min. Kampf um die Standorte: Proteste rund um die Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg am 9.
JuliEPADer Betriebsrat will mehr Details zu den Sparplänen des Managements hören und macht eine brisante Rechnung auf. Auch der Aufsichtsrat soll nach der Sommerpause zügig wieder zusammenkommen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach der turbulenten Aufsichtsratssitzung vor wenigen Tagen zeichnen sich im Volkswagen-Konzern konfliktreiche Wochen im Spätsommer und Herbst ab.
Die Einzelheiten
Wie der Betriebsrat am Freitag mitteilte, sind Ende August Betriebsversammlungen in großen Fabriken geplant, auf denen das Management der Belegschaft Rede und Antwort stehen soll. An einigen Standorten sollen der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume und der Chef der Marke VW, Thomas Schäfer, auftreten. Auch Finanzvorstand Arno Antlitz ist für einen Termin als Redner eingeplant, außerdem Technikvorstand Thomas Schmall-von Westerholt.
Er soll in den Komponentenwerken auftreten, also in den Fabriken, die Bauteile und Motoren produzieren. Der Vorstand solle nun „endlich Klartext reden“ und weitere Informationen zu seinen Sparplänen herausgeben, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Ausgabe der Betriebsratszeitschrift „Mitbestimmen“. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Die Arbeitnehmervertreter wollen sich gegen Werksschließungen stemmen. Sie hatten schon vor Tagen damit gedroht, dass sie die Betriebsversammlungen einberufen, wenn das Management sich nicht im Detail zu den Sparplänen positioniert. Die jüngste interne Stellungnahme von Konzernchef Blume reicht aus ihrer Sicht nicht.
Was Experten sagen
Blume hatte darin unter anderem erstmals betriebsöffentlich die Zahl von 50. 000 weiteren Stellen genannt, die global abgebaut werden könnten. Diese Zahl kann sich nach Blumes Angaben ergeben, wenn die Gemeinkosten, also die Ausgaben für Verwaltung und Infrastruktur sowie die diversen internen Dienste zur Unterstützung des Kerngeschäfts, wie geplant um 20 Prozent gekürzt werden.
Der Betriebsrat macht auf dieser Basis eine neue Rechnung auf, die nun das gesamte Volumen der Einschnitte umreißen soll. In Deutschland wurde schon vor Monaten der Abbau von 50. 000 Stellen beschlossen.
Nun könnten der Aussage Blumes zufolge global weitere 50. 000 Stellen hinzukommen. Und weil das Management außerdem vier deutsche Standorte infrage stelle, müssten die dort beschäftigten 40.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




