
Staatsschutz ermittelt: Brandanschlag in Cottbus auf alternatives Wohnprojekt
Staatsschutz ermittelt : Brandanschlag in Cottbus auf alternatives Wohnprojekt 02.07.2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Donnerstag vor dem alternativen Wohnprojekt „Zelle 79“ nach einem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Staatsschutz ermittelt : Brandanschlag in Cottbus auf alternatives Wohnprojekt 02. 2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Donnerstag vor dem alternativen Wohnprojekt „Zelle 79“ nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das WohnprojektdpaDie Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes, nachdem brennbare Flüssigkeiten in Flaschen auf ein Gebäude geworfen wurden.
Sie geht von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Polizei gehe davon aus, dass die zwei Tatverdächtigen aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammten, sagte ein Sprecher.
Die Einzelheiten
Im vergangenen Jahr war es bereits zu mehreren Angriffen mit Pyrotechnik auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ gekommen. Die Beamten wurden in der Nacht zum Donnerstag alarmiert. Unbekannte hätten mehrere Flaschen gegen die Fassade des Hauses geworfen, die mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllt gewesen seien, teilte die Polizei mit.
Die Beamten konnten einen kleinen Brand nahe dem Wohnprojekt löschen. Verletzt wurde dabei niemand. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen „Aufgrund der Tatsache, dass sich zur Tatzeit Personen in dem Haus aufhielten, ermittelt die Polizei zunächst wegen des Verdachts des versuchten Mordes, vorbehaltlich der konkreten Bewertung der Staatsanwaltschaft“, teilte sie mit. Da es sich um ein alternatives Szeneobjekt handele, habe der Staatsschutz eine Ermittlungsgruppe mit der Mordkommission gegründet. Der Schutz werde verstärkt.
Was Experten sagen
Tatverdächtige sollen 15 bis 20 Jahre alt seinNach ersten Zeugenaussagen wurden den Ermittlern zufolge zwei Männer bei der Tat beobachtet, die etwa 15 bis 20 Jahre alt und schwarz gekleidet gewesen sein sollen. Der Brandanschlag ereignete sich während der Christopher-Street-Day-Aktionswochen in Cottbus. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojekts haben am Haus ein CSD-Plakat und eine Regenbogenflagge aufgehangen.
Lukas Pellio, Sprecher der Initiative Sichere Orte, sagte: „Dieser Brandanschlag ist ein Angriff auf queeres Leben in Cottbus. “Die Stadt Cottbus gilt als ein Schwerpunkt des Rechtsextremismus in Brandenburg. Im Frühjahr waren ein antisemitischer Schriftzug und ein schwarzes Hakenkreuz an die Synagoge in der Fußgängerzone der Stadt geschmiert worden.
In den Flur eines anderen alternativen Wohnprojekts wurde eine Leuchtfackel geworfen. Ende April hatten mehrere Hundert Menschen in Cottbus gegen rechte Gewalt demonstriert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





