
Schattenflotte: Russische Drohnen sollen monatelang europäische Nuklearanlagen ausgespäht haben
Schattenflotte als mögliche Basis Russische Drohnen sollen europäische Nuklearanlagen ausgespäht haben Russland nimmt kritische Nato-Infrastruktur mit Drohnen offenbar immer skrupelloser ins Visier. Laut der Analyse...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Schattenflotte als mögliche Basis Russische Drohnen sollen europäische Nuklearanlagen ausgespäht haben Russland nimmt kritische Nato-Infrastruktur mit Drohnen offenbar immer skrupelloser ins Visier. Laut der Analyse eines Thinktanks spielen Frachter der Schattenflotte etwa in der Nordsee eine entscheidende Rolle. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern F-35-Kampfjets an der Royal Air Force Base Lakenheath Foto: Dan Kitwood / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Russland hat in den vergangenen Monaten offenbar die Überwachung kritischer Militäranlagen in mehreren europäischen Staaten intensiviert.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Thinktanks International Institute of Strategic Studies (IISS), über die der »Guardian « berichtet. Das IISS hat 144 Drohnenvorfälle in mehr als einem Dutzend Länder seit Ende 2024 untersucht. Die russischen Tätigkeiten fänden demnach unter »weitgehender Straffreiheit« statt und offenbarten ein strategisches Versagen der Nato-Flugabwehrfähigkeiten.
Obwohl die Drohnen teilweise über Luftwaffenstützpunkten und Flughäfen gesichtet wurden, sei keine einzige abgeschossen oder abgefangen worden. Die mutmaßlich russischen Drohnenflüge galten demnach sensiblen Zielen: So sollen die Fluggeräte etwa im November 2024 an den britischen Militärstützpunkten Lakenheath und Fairford unterwegs gewesen sein. In der Royal Air Force Base Lakenheath sollen US-Atomwaffen stationiert sein.
Was Experten sagen
Über der französischen Basis Île Longue, in der Frankreichs maritime Nuklearwaffen gelagert werden, waren im Dezember 2025 mindestens fünf Drohnen unterwegs. Drohnen wurden im November und Dezember 2025 auch an der belgischen Luftwaffenbasis Kleine-Brogel und der niederländischen Basis Volkel gesichtet. An beiden Standorten sollen US-Atomwaffen eingelagert sein.
Der Bericht bringt die Drohnenflüge nun einmal mehr mit zwei Schiffen der sogenannten russischen Schattenflotte in Verbindung. Als Startpunkte könnten demnach die »HAV Dolphin« und die »Seasons 1« gedient haben, die während der Drohnensichtungen an den britischen Basen auf der Nordsee unterwegs waren. Die »Dolphin« war in der Vergangenheit auch ins Visier der deutschen Sicherheitsbehörden geraten.
So wurde etwa vermutet, dass von dem Schiff im Mai 2025 Drohnen über sensible Einrichtungen der Bundeswehr gesteuert wurden. Mehrere Durchsuchungen des Schiffes durch Bundespolizei, Wasserschutzpolizei und belgische Einsatzkräfte verliefen allerdings ohne Ergebnis. Das IISS geht dennoch davon aus, dass die Drohnen »sehr wahrscheinlich« mit einer Mission des Kreml in Verbindung stehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





