
Stade: Bildungsgewerkschaft drängt nach Amoktat auf besseren Schutz für Helfer
Tödliche Schüsse in Jugendhilfeeinrichtung Gewerkschaft drängt nach Amoktat in Stade auf besseren Schutz für Helfer Die Rede ist von Entgleisungen, Übergriffen, Gewalt: Nach dem Angriff im niedersächsischen Stade...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Schüsse in Jugendhilfeeinrichtung Gewerkschaft drängt nach Amoktat in Stade auf besseren Schutz für Helfer Die Rede ist von Entgleisungen, Übergriffen, Gewalt: Nach dem Angriff im niedersächsischen Stade verweist die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf das hohe Risiko für Mitarbeiter in Hilfseinrichtungen. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Tatort in Stade am 30. Juni 2026 Foto: Ibrahim Ot / Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschft (GEW) fordert nach den tödlichen Schüssen in Stade mehr Schutz für Mitarbeitende von Jugendhilfeeinrichtungen. »Sie erleben immer wieder Entgleisungen und Übergriffe, die tief in den Dynamiken von häuslicher Gewalt und patriarchalem Kontrollwahn verwurzelt sind«, sagt Doreen Siebernik, stellvertretende GEW-Vorsitzende.
Die Einzelheiten
Gehe es um Sorgerecht oder Kindeswohlgefährdung, sei das Risiko verbaler oder physischer Gewalt erhöht. Der 45-jährige Fatih Khan G. soll am Montag in einer Mutter-Kind-Wohngruppe in Stade westlich von Hamburg vier Frauen und zwei Männer getötet haben.
Drei der Opfer arbeiteten in der Jugendhilfeeinrichtung, drei weitere waren Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover. Sie waren für ein Hilfeplangespräch in der Einrichtung. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Sorgerechtsstreit das Motiv für die Tat war.
Der Tatverdächtige hat die türkische Staatsbürgerschaft und sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Laut niedersächsischem Sozialministerium ist es gängig, solche Gespräche in einer Einrichtung zu führen und nicht vor Gericht oder auf einer Polizeiwache. »Es gab vereinzelt Fälle in der Vergangenheit, wo auch die Polizei dazugeholt wurde von der Kommune, vom Jugendamt, wenn die Gefahrenlage so eingeschätzt wurde, dass das nötig ist«, sagt Ministeriumssprecherin Lea Karrasch.
Was Experten sagen
Das sei hier nicht der Fall gewesen. Staatsanwaltschaft ermittelte bereits gegen VerdächtigenUnterdessen bestätigte die Staatsanwaltschaft SPIEGEL-Informationen , wonach der mutmaßliche Täter von Stade sein drei Monate altes Kind geschüttelt haben soll. Die Staatsanwaltschaft Hannover führt im Zusammenhang damit ein Ermittlungsverfahren gegen den Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Bedrohung.
»Der Beschuldigte soll am 22. April im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter wegen eines Schütteltraumas gegenüber Ärzten der MHH aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben«, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





