
Stade: Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes gegen Tatverdächtigen erlassen
Tödliche Schüsse in Stade Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes gegen Tatverdächtigen erlassen Bei einem Angriff im niedersächsischen Stade wurden sechs Menschen getötet. Die Staatsanwaltschaft hat nun Haftbefehl gegen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Schüsse in Stade Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes gegen Tatverdächtigen erlassen Bei einem Angriff im niedersächsischen Stade wurden sechs Menschen getötet. Die Staatsanwaltschaft hat nun Haftbefehl gegen den 45-jährigen mutmaßlichen Schützen gestellt. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Polizeiauto nahe des Tatorts in Stade Foto: Kai Moorschlatt / dpa Sechs Menschen starben: Nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen den 45 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Taten aufgrund des Vorliegens von Mordmerkmalen, insbesondere Heimtücke und niederen Beweggründen, als sechsfachen Mord, hieß es in einer Mitteilung .
Die Einzelheiten
Der Mann wurde demnach in eine JVA gebracht. »Während eines Hilfeplangesprächs unter Beteiligung mehrerer Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamtes der Region Hannover soll er plötzlich mit der mitgebrachten Schusswaffe auf die Mitarbeiter geschossen haben, um sie zu töten«, schrieb die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es weiter.
Bild vergrößern Blumen und Kerzen nahe dem Tatort in Stade Foto: Jörn Hüneke / dpa In Bezug auf die beiden Frauen, die zuvor vernommen worden waren – die Mutter der gemeinsamen Tochter und die Fahrerin des Tatverdächtigen – habe die Staatsanwaltschaft keinen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Sie seien wieder auf freiem Fuß. Der Mann soll am Montag in einer Mutter-Kind-Wohngruppe in der Stadt westlich von Hamburg vier Frauen und zwei Männer getötet haben.
Fünf erlagen am Tatort ihren Verletzungen, ein weiteres Opfer starb im Krankenhaus. Drei der Getöteten waren Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover, die anderen drei Getöteten waren Mitarbeitende der Stader Jugendhilfeeinrichtung. Mann hat keine waffenrechtliche ErlaubnisHintergrund der Tat ist nach bisherigen Erkenntnissen wahrscheinlich ein Sorgerechtsstreit.
Was Experten sagen
Der Tatverdächtige hatte in der Einrichtung einen Termin bezüglich des Sorgerechts für seine drei Monate alte Tochter. Die 34-jährige Mutter des Kindes und deren gemeinsame drei Monate alte Tochter blieben bei der Tat unverletzt. Die Polizei befragte die Frau, das Baby wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben.
Mehr zum Thema Amoktat in Stade: Das große Entsetzen Aus Stade berichtet Fiona Ehlers Schüsse in Stade: Polizei spricht von Sorgerechtsstreit als mutmaßlichem Tathintergrund Pressekonferenz: Das sagen die Ermittler über die tödlichen Schüsse in Stade Die Ermittler hatten zunächst nicht mitgeteilt, um welche Art von Waffe es sich handelte und wie der Verdächtige daran gekommen sein soll. Eine waffenrechtliche Erlaubnis hatte der Mann nach Angaben der Behörden nicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





