
Statt wertloser Versprechen: Die Bahn sollte ihr Infrastrukturproblem lieber still abarbeiten
Statt wertloser Versprechen : Die Bahn sollte ihr Infrastrukturproblem lieber still abarbeiten Ein Kommentar von Thiemo Heeg 13.07.2026, 18:55Lesezeit: 2 Min. Eisenbahnbrücke über die WupperdpaDie Deutsche Bahn wirbt...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Statt wertloser Versprechen : Die Bahn sollte ihr Infrastrukturproblem lieber still abarbeiten Ein Kommentar von Thiemo Heeg 13. 2026, 18:55Lesezeit: 2 Min. Eisenbahnbrücke über die WupperdpaDie Deutsche Bahn wirbt mit Neustart und „konkreten Verbesserungen“.
Eine marode Brücke auf der sanierten Strecke Köln–Hagen konterkariert ihr Versprechen. Nur ein Missgeschick? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kommunikativ zeigt sich die Deutsche Bahn gerne auf der Höhe der Zeit.
Die Einzelheiten
Zum Wochenbeginn überraschte der Staatskonzern mit der Nachricht, seine Werbeagenturen neu aufzustellen. Statt bisher sieben arbeiten künftig fünf „Kreative“ an den Bahnthemen. Es soll im Rahmen des von Bahnchefin Palla ausgerufenen Neustarts vor allem um eines gehen: nämlich den Wandel an konkreten Verbesserungen sichtbar zu machen und auf „emotionale Weise“ zu erzählen.
Nun ist es nicht so, dass es den Kunden der Bahn an Emotionen mangelt. Ganz im Gegenteil: Tag für Tag ärgern sich Millionen Reisende über verspätete oder ausgefallene Züge und über mangelhafte Informationen dazu. Ende vergangener Woche kam ein Ereignis dazu, das selbst der Bahn Wohlgesonnene zweifeln lässt, ob das Unternehmen jemals wieder aufs Gleis kommt.
Auf der eben erst generalsanierten Strecke Köln–Hagen ist eine wichtige Brücke über die Wupper marode – mit massiven Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Nicht einmal einen Tag hat es gedauertKann das sein?
Was Experten sagen
Eigentlich darf es nicht sein. Denn den Ärger über monatelange Streckenkomplettsperrungen im Rahmen der Generalsanierungen versucht die Bahn mit dem Versprechen abzumildern, danach laufe alles besser, und zwar viel besser. Die Kundschaft profitiere dann von einer verlässlichen Infrastruktur, pünktlicheren Zügen und mindestens fünf Jahren Baufreiheit.
Nicht einmal einen Tag hat es gedauert, bis sich die DB von ihrer Erzählung der „konkreten Verbesserungen“ wieder verabschieden musste. Zugegeben: Die deutsche Infrastruktur ist marode. Zugegeben: Daran sind nicht alle heute Verantwortlichen schuld.
Zugegeben: Die betroffene Brücke schien vor einem halben Jahr noch in Ordnung gewesen zu sein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





