
Staudt in Rheinland-Pfalz: Zoll entdeckt illegale Zigarettenfabrik
Mehrere Festnahmen Zoll entdeckt illegale Zigarettenfabrik in Rheinland-Pfalz Der Zoll hat einen Fall illegaler Zigarettenproduktion aufgedeckt. Mindestens elf Arbeiter sollen über längere Zeit unter »fragwürdigen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Mehrere Festnahmen Zoll entdeckt illegale Zigarettenfabrik in Rheinland-Pfalz Der Zoll hat einen Fall illegaler Zigarettenproduktion aufgedeckt. Mindestens elf Arbeiter sollen über längere Zeit unter »fragwürdigen Lebensbedingungen« in der Fabrik eingeschlossen gewesen sein. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Illegal betriebene Zigarettenfabrik Foto: Zollfahndungsamt Hannover In Rheinland-Pfalz hat der Zoll eine illegale Zigarettenfabrik ausgehoben und an mehreren Orten in Deutschland Durchsuchungen durchgeführt. Dabei seien vier Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 54 Jahren festgenommen worden, teilte das Zollfahndungsamt Hannover mit.
Die Einzelheiten
Mehr als 120 Einsatzkräfte durchsuchten demnach im Mai an drei Tagen insgesamt 13 Lagerhallen und Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der mutmaßliche Steuerschaden belaufe sich auf insgesamt rund 5,4 Millionen Euro. Im Fokus habe ein ehemaliges Fabrikgelände im rheinland-pfälzischen Staudt gestanden.
Dort seien eine illegale Zigarettenproduktionsanlage entdeckt und mehr als 16 Tonnen Tabak beschlagnahmt worden. Mehr als 80 Millionen Zigaretten umgeschlagenRund zehn Millionen unversteuerte Zigaretten hätten Ermittler in einer Lagerhalle im nordrhein-westfälischen Ahlen gefunden, weitere rund neun Millionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Rüsselsheim in Hessen. Bei dem Einsatz beschlagnahmte der Zoll nach eigenen Angaben neben Tabak und Zigaretten auch rund 75.
000 Euro Bargeld, zahlreiche Smartphones und weitere elektronische Beweismittel. Die Tatverdächtigen – vier Männer mit rumänischer und moldawischer Staatsangehörigkeit – befinden sich nach Anordnung des Amtsgerichts Bielefeld in Untersuchungshaft. Mehr zum Thema Seepferdchen, gebratene Rohrratte und Coronamasken aus Krokodilleder: Was Zoll das?
Von Sven Scharf Zigarettenkonsum: Was nutzt es, etwas weniger zu rauchen? Von Nina Weber Die Zollfahnder gehen davon aus, dass die Beschuldigten bis zu ihrer Festnahme bundesweit mehr als 80 Millionen Zigaretten umgeschlagen haben. In den für die Zigarettenproduktion genutzten Räumlichkeiten seien zudem mindestens elf Arbeiter über längere Zeit unter »fragwürdigen Lebensbedingungen« eingeschlossen gewesen, um keine Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft der Produktionsanlage zu erregen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





