
Steuerverschwendung: Ein riesiger Fuhrpark und ein Videostudio für „digitale Weihnachtsgrüße“
Steuerverschwendung : Ein riesiger Fuhrpark und ein Videostudio für „digitale Weihnachtsgrüße“ Von Rüdiger Soldt, Stuttgart 20.07.2026, 17:01Lesezeit: 2 Min. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg am Standort...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Steuerverschwendung : Ein riesiger Fuhrpark und ein Videostudio für „digitale Weihnachtsgrüße“ Von Rüdiger Soldt, Stuttgart 20. 2026, 17:01Lesezeit: 2 Min. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg am Standort KarlsruhedpaDie Mitarbeiter des Landesmedienzentrums in Baden-Württemberg verschwendeten offenbar Steuergeld.
Nun soll die Einrichtung aufgelöst werden. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Versorgung von Schulen mit funktionierenden Beamern oder Tablets ist ständig wichtiger geworden. Auch die Bedeutung, Lehrkräfte pädagogisch für den Einsatz moderner Medien zu schulen, hat in den vergangenen Jahren beständig zugenommen.
Die Einzelheiten
Doch für das Landesmedienzentrum (LMZ) in Baden-Württemberg mit 350 Beschäftigten und einem Gesamtbudget von etwa 30 Millionen Euro jährlich war das nicht genug Ansporn, gute Arbeit abzuliefern. In dem am Montag öffentlich vorgestellten Prüfbericht des Landesrechnungshofs wird ein katastrophales Bild von der Arbeit des Landesmedienzentrums gezeichnet: Der Fuhrpark ist überdimensioniert. Die Mitarbeiter verwenden nur 30 Prozent ihrer Tätigkeit für originäre Aufgaben.
Ein während der Corona-Pandemie eingerichtetes Videostudio kostete mit 1,2 Millionen Euro doppelt so viel wie ursprünglich geplant, ist nicht ausgelastet und wird zur Produktion „digitaler Weihnachtsgrüße“ benutzt. Angeblich zu Testzwecken kauften LMZ-Mitarbeiter dann auch noch für 33. 000 Euro Kryptowährungen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Vernichtendes Gesamturteil der RechnungsprüferAngesichts dieser Verfehlungen fällt das Gesamturteil der Rechnungsprüfer vernichtend aus: „Die Ausgabenpraxis wie auch die dafür vorgebrachten Begründungen zeugen von einem im Kontext öffentlicher Verwaltung völlig unüblichen und durchweg unangemessenen Verständnis von rechtskonformem und wirtschaftlichem Handeln“, schreiben die Prüfer. Dem LMZ fehlten „strategische und und operative Zieldefinitionen“ und ein „einheitliches Prozessmanagement“.
Die Rechtsaufsicht über das LMZ, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, hat das Kultusministerium. Die Fehlleistungen des LMZ fallen in die Amtszeiten der früheren Kultusministerinnen Susanne Eisenmann (CDU) sowie ihrer Nachfolgerin Theresa Schopper (Grüne).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




