
Straße von Hormus: Weltschifffahrtsorganisation will 11.000 festsitzende Seeleute evakuieren
Weltschifffahrtsorganisation 11.000 an Straße von Hormus festsitzende Seeleute sollen Region verlassen können Für Tausende Seeleute an Bord von Tankern und Frachtern war die Blockade der Straße von Hormus eine besondere...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Weltschifffahrtsorganisation 11. 000 an Straße von Hormus festsitzende Seeleute sollen Region verlassen können Für Tausende Seeleute an Bord von Tankern und Frachtern war die Blockade der Straße von Hormus eine besondere Belastung, sie saßen fest. Nun sollen sie nach Hause kommen.
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Von der Nasa zur Verfügung gestellte Satellitenaufnahme der Straße von Hormus: Festsitzende Seeleute sollen Region verlassen können Foto: The Visible Earth / NASA / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Ende der Kampfhandlungen, Öffnung der Straße von Hormus: Im Zuge der Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran will die Weltschifffahrtsorganisation IMO über 11. 000 Seeleute aus der Region evakuieren. »Wir werden die Umsetzung des Evakuierungsplans für mehr als 11.
000 Seeleute beginnen, die noch immer in der Region festsitzen«, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez einer Mitteilung zufolge . Der Großeinsatz werde in enger Zusammenarbeit mit Iran, Oman und anderen Golf-Anrainerstaaten sowie den USA und der Schifffahrtsbranche umgesetzt, sagte der Chef der Uno-Sonderorganisation mit Sitz in London. Die notwendigen Sicherheitsgarantien seien eingeholt und die Bedingungen über die Sicherheit der Schifffahrt zur Unterstützung des Einsatzes gründlich geprüft worden.
Was Experten sagen
Dominguez verurteilte die Angriffe auf die zivile Schifffahrt auf Schärfste und würdigte die 14 Seeleute, die während des Konflikts ums Leben kamen. Iran hatte die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels Ende Februar blockiert. Nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran in der vergangenen Woche hatten wieder zahlreiche Schiffe die Meerenge passiert.
Am Montag zählte das Schiffstracking-Unternehmen Kpler 36 Frachtschiffe – die höchste Zahl seit Beginn des Krieges. Mehr zum Thema Vorfall im April: Über Iran abgeschossener US-Pilot berichtet offenbar von iranischen Drohnen-Formationen Luftschläge auf iranische Grundschule: Haben die Amerikaner in Minab ein Kriegsverbrechen begangen? Fortschritte bei Verhandlungen: USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl Vor wenigen Tagen hatte der Verband Deutscher Reeder erklärt, dass die derzeit rund 45 in der Region festsitzenden Schiffe deutscher Unternehmen das Gebiet wohl nicht so schnell verlassen könnten.
Die Reederei Hapag-Lloyd teilte wiederum mit, die vier Charterschiffe des Unternehmens im Persischen Golf würden auf die Passage vorbereitet. Sie würden aber erst starten, »wenn es sicher ist«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





