
Streit um Höcke-Interview: Podcaster Ben Berndt will notfalls gegen Medienaufsicht klagen
Streit um Höcke-Interview : Podcaster Ben Berndt will notfalls gegen Medienaufsicht klagen 06.07.2026, 05:47Lesezeit: 2 Min. Podcaster Ben BerndtdpaPodcaster Ben Berndt will im Streit mit der Landesmedienanstalt NRW...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Streit um Höcke-Interview : Podcaster Ben Berndt will notfalls gegen Medienaufsicht klagen 06. 2026, 05:47Lesezeit: 2 Min. Podcaster Ben BerndtdpaPodcaster Ben Berndt will im Streit mit der Landesmedienanstalt NRW notfalls vor Gericht ziehen.
Es geht um die Einordnung eines umstrittenen Höcke-Interviews. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Streit mit der Landesanstalt für Medien NRW will der Podcaster Ben Berndt notfalls bis vor Gericht ziehen. Sollte die Behörde verlangen, dass er Folgen seines Podcasts nachträglich überarbeitet oder weitere Gespräche überprüft, werde er „sämtliche juristischen Möglichkeiten nutzen“, sagte Berndt der Deutschen Presse-Agentur.
Die Einzelheiten
„Im Zweifel gehen wir auch bis zum Bundesgerichtshof. Stellvertretend für alle Podcaster und YouTuber und im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit. “ Medienanstalt fordert EinordnungAuslöser ist Berndts mehr als vierstündiges Interview mit dem thüringischen AfD-Chef Björn Höcke.
Die Landesmedienanstalt beanstandet Aussagen, die Höcke in dem Podcast zur verbotenen SA-Parole „Alles für Deutschland“ gemacht hatte. Sie regt an, diese Stelle nachträglich einzuordnen, und hat Berndt zunächst um eine Stellungnahme gebeten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen „Es geht hier nicht um die Frage, ob eine Meinung zulässig ist oder nicht, sondern um die Einhaltung journalistischer Standards im Umgang mit solchen Äußerungen“, sagte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage der dpa. Berndt kündigte an, die Folge nicht zu verändern. Dass sein Podcast journalistischen Sorgfaltspflichten unterliege, weist er zurück.
Was Experten sagen
„Es kann nicht sein, dass ich oder andere Podcaster und YouTuber mit Gesprächsformaten in Sippenhaft genommen werden für das, was mir mein Gast vor dem Mikrofon erzählt. “Streit um journalistische StandardsDie Landesmedienanstalt sieht das anders. Entscheidend sei nicht, ob sich jemand selbst als Journalist verstehe.
„Wer Themen auswählt, Gespräche führt, Rückfragen stellt, Inhalte aufbereitet und präsentiert, gestaltet ein Angebot journalistisch-redaktionell“, erklärte der Sprecher. Im Interview der dpa machte Berndt deutlich, dass er seinen Podcast bewusst anders verstehe als klassischen Journalismus. Er sehe sich nicht als Journalist, sondern als Gastgeber.
„Ich habe keine Ahnung, was journalistische Standards sind“, sagte er. Er wolle Gespräche führen „wie wenn man sich auf einen Kaffee trifft“ und Menschen möglichst unverstellt kennenlernen. „Ich will eher das Buch machen als die Zeitung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





