
Stromerzeugung: Belgien stoppt Rückbau seiner Atomreaktoren
Eilmeldung Belgien stoppt Rückbau seiner Atomreaktoren 30.04.2026, 08:41 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hier ist noch ein Reaktor aktiv: Kernkraftwerk Tihange, 25 Kilometer südwestlich von Lüttich Frank...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eilmeldung Belgien stoppt Rückbau seiner Atomreaktoren 30. 2026, 08:41 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hier ist noch ein Reaktor aktiv: Kernkraftwerk Tihange, 25 Kilometer südwestlich von Lüttich Frank Röth Belgien hat seinen Ausstieg aus der Kernkraft vergangenes Jahr gestoppt.
Jetzt geht der Regierungschef noch einen Schritt weiter. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Belgien stoppt den Rückbau aller Atomreaktoren im Land. Die belgische Regierung und der bisherige Betreiber Engie einigten sich auf den Stopp und die Aufnahme von Verhandlungen über eine staatliche Übernahme der Atomreaktoren , wie der belgische Regierungschef Bart De Wever auf X sowie beide Seiten in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.
Die Einzelheiten
Das belgische Parlament hatte im vergangenen Jahr den Atomausstieg des Landes rückgängig gemacht. Der Stopp aller Rückbauarbeiten solle „sicherstellen, dass dem belgischen Staat alle Optionen offenstehen“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung weiter. „Diese Regierung entscheidet sich für sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“, begründete De Wever die Pläne.
„Mit weniger Abhängigkeit von fossilen Importen und mehr Kontrolle über unsere eigene Versorgung. “ In Belgien sind derzeit zwei Reaktoren in Betrieb: einer im Kraftwerk Doel an der niederländischen Grenze und einer im Kernkraftwerk Tihange bei Lüttich, rund 50 Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze entfernt. Ursprünglich sollten beide Reaktoren im vergangenen Jahr abgeschaltet werden, ihre Laufzeit wurden jedoch bereits infolge der Energiekrise 2022 bis 2035 verlängert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





