
Sudan – Obeid: Hunderttausende Menschen bereiten sich auf neue Eskalation vor
Krieg der Generäle Sudans »reitende Teufel« bereiten Großangriff auf strategisch wichtige Stadt Obeid vor Die RSF-Miliz hat mit nahezu täglichen Angriffen die Infrastruktur von Obeid weitgehend zerstört. Jetzt droht...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Krieg der Generäle Sudans »reitende Teufel« bereiten Großangriff auf strategisch wichtige Stadt Obeid vor Die RSF-Miliz hat mit nahezu täglichen Angriffen die Infrastruktur von Obeid weitgehend zerstört. Jetzt droht eine Offensive auf die sudanesische Stadt. Die Uno ist alarmiert.
36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gräber in der sudanesischen Stadt Omdurman Foto: Bernat Armangue / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Im Krieg im Sudan droht eine neue Eskalation: Rund eine halbe Million Menschen sind in der strategisch wichtigen Stadt Obeid eingeschlossen. Sie leiden seit Wochen unter zeitweise täglichen Drohnenangriffen der Miliz Rapid Support Forces (RSF), sagte ein Sprecher des Norwegian Refugee Council (NRC) der Nachrichtenagentur dpa. Und jetzt steht ein Großangriff bevor.
Elias Ata, NRC-Sprecher für das östliche Afrika, warnte vor neuen Gräueltaten wie in Faschir. Noch sei das Verlassen der von der Armee kontrollierten Stadt möglich. Nahezu tägliche Angriffe haben in den vergangenen Wochen unter anderem die Strom-, Treibstoff- und Wasserversorgung von Obeid weitgehend zerstört.
Was Experten sagen
Die RSF kämpft seit April 2023 gegen die Truppen des sudanesischen De-facto-Staatschefs Abdel-Fattah al-Burhan. Die RSF hatte im vergangenen Oktober nach eineinhalbjähriger Belagerung Faschir eingenommen, die Hauptstadt von Nord-Darfur. Nach Uno-Angaben wurden mindestens 6000 Menschen Opfer von Massakern.
Experten des Yale Humanitarian Lab, die Satellitenaufnahmen auswerten, schätzen die Zahl der Toten in Faschir sogar auf 60. Größte humanitäre Krise der WeltÜberlebende Einwohner in Faschir erlebten nach der Eroberung und auf der Flucht massenhaft sexuelle Gewalt. Die Uno bezeichnen den Krieg als die derzeit größte humanitäre Krise der Welt.
Der Uno-Sicherheitsrat, die USA sowie europäische Staaten, darunter Deutschland, äußerten sich alarmiert über die Lage in Obeid. »Vergangenes Jahr wurde die Welt mit Entsetzen Zeuge der Gräueltaten in Faschir – Verbrechen, die dahin gehend bewertet werden, dass sie ›Merkmale eines Völkermords‹ aufweisen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Derartiges wiederholt«, teilten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Irlands, Italiens, der Niederlande, Norwegens und Großbritanniens mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





