
Tennis in Wimbledon: Es ist wieder Erntezeit für Tatjana Maria
Tennis in Wimbledon : Es ist wieder Erntezeit für Tatjana Maria Von Thomas Klemm, London 29.06.2026, 18:38Lesezeit: 3 Min. Tatjana Maria ist im Tennis so etwas wie eine Saisonarbeiterin. Wie weit geht ihre Reise in...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Tennis in Wimbledon : Es ist wieder Erntezeit für Tatjana Maria Von Thomas Klemm, London 29. 2026, 18:38Lesezeit: 3 Min. Tatjana Maria ist im Tennis so etwas wie eine Saisonarbeiterin.
Wie weit geht ihre Reise in Wimbledon diesmal? dpaAlle Jahre wieder blüht Tatjana Maria in Wimbledon auf. Mit ihrer ungewöhnlichen Spielweise taugt sie zur Angstgegnerin.
Die Einzelheiten
Auch ihre Erstrundengegnerin Julia Putinzewa verschreckt sie damit schnell. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es gibt viele Gründe, Tennisprofi zu sein. Man spielt, was einem Spaß macht, zeigt sein Talent vor vielen Leuten, sieht ein bisschen von der Welt, selbst wenn es nur der Blick aus dem Hotelzimmer ist, und verdient im besten Fall eine schöne Stange Geld.
Tatjana Maria sind all diese Dinge zwar nicht schnuppe, doch ihre besonderen Antriebskräfte sind andere. Zum einen die Lust, mit der Familie immerzu um die Welt zu reisen, zum anderen ihre Tochter Charlotte. Die Zwölfjährige verfügt erkennbar über eine Tennisbegabung, die Hoffnung macht auf eine Zukunft auf der Profitour – und auf künftig gemeinsame Auftritte im Doppel mit der demnächst 39 Jahre alt werdenden Mutter: „Ich muss ehrlich sagen, für mich ist es ein Ziel, dabeizubleiben, bis Charlotte auf der Tour anfängt“, sagte Tatjana Maria am Montag in Wimbledon.
Übernächstes Jahr könnte es so weit sein: Als Vierzehnjährige dürfte die Tochter der Berufstennisspielerin und ihres Tennistrainers Charles-Edouard fünf Profiturniere im Jahr spielen. Elfter Sieg in Wimbledon: Tajana Maria (rechts) setzte sich in der ersten Runde gegen Julia Putinzewa durch. dpaBis dahin muss die Mama durchhalten.
Was Experten sagen
Was ihr erstaunlich gut gelingt, vor allem auf ihrem geliebten Rasen. Am Montag gewann sie in Wimbledon ihr Auftaktmatch gegen die in Russland geborene und für Kasachstan startende Julia Putinzewa 6:4, 6:4 und überstand erstmals seit ihrem Sensationslauf ins Halbfinale 2022 wieder eine Runde bei dem Traditionsturnier an der Londoner Church Road. Die Bad Saulgauerin ist im Profizirkus so etwas wie eine Saisonarbeiterin.
Das ganze Jahr über tingelt sie mit der Familie quer über die Kontinente, kommt auf den Sandplätzen und auf Hardcourts aber nur mit mäßigem Erfolg voran. Doch im Juni, wenn die kurze und knackige Rasensaison über die Bühne geht, ist Maria eine Macht. In Wimbledon überraschte sie 2022 sich und die Welt, im vergangenen Jahr kürte sie sich durch ihren sensationellen Triumph beim Vorbereitungsturnier in einem anderen Londoner Stadtteil zur „Queen of Queen’s“.
Am vergangenen Samstag in Eastbourne unterlag sie erst im Finale der Amerikanerin Madison Keys. Ihre zwölf Jahre alte Tochter Charlotte vergoss darüber Tränen. Die Gegnerinnen müssen in die Knie gehenAm Montag im All England Club blieb die ganze Familie gelassen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





