
Terrorprävention: Amokläufe verhindern – geht das?
Terrorprävention : Amokläufe verhindern – geht das? Von Reiner Burger, Düsseldorf 27.06.2026, 20:13Lesezeit: 7 Min. Trauer nach dem Anschlag in Aschaffenburg vom 22. Januar 2025. Ein psychisch kranker Mann erstach hier...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Terrorprävention : Amokläufe verhindern – geht das? Von Reiner Burger, Düsseldorf 27. 2026, 20:13Lesezeit: 7 Min.
Trauer nach dem Anschlag in Aschaffenburg vom 22. Ein psychisch kranker Mann erstach hier in einem Park zwei Menschen. Eines der Opfer war erst zwei Jahre alt.
Die Einzelheiten
Lucas BäumlManche Leute begehen wie aus dem Nichts schreckliche Verbrechen. In Nordrhein-Westfalen versuchen Polizisten, diese Menschen zu erkennen, bevor es zu spät ist. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der ICE hatte am 2.
April gerade den Kölner Hauptbahnhof verlassen, als ein zwanzig Jahre alter Deutscher aus Aachen zwei Softair-Granaten in den Wagen 23 warf. Durch die umherfliegenden Kunststoffkugeln wurden mehrere Passagiere verletzt, zum Glück nur leicht. Einem Fahrgast und einem Zugbegleiter gelang es, den Angreifer in der Toilette einzuschließen.
Mit ihrem beherzten Eingreifen verhinderten sie noch Schlimmeres. Denn als Beamte der Bundespolizei den Mann im Bahnhof Siegburg/Bonn festnahmen, fanden sie bei ihm ein Messer. Nach Erkenntnis der Ermittler hatte er damit Reisende nach der Explosion abstechen wollen.
Was Experten sagen
Beinahe wäre es also zu einem Amoklauf gekommen. So wie in Aschaffenburg, als Anfang 2025 ein ausreisepflichtiger Afghane, der an paranoider Schizophrenie litt, ein Kindergartenkind und einen Erwachsenen erstach. So wie in Trier, Mannheim und erst jüngst in Leipzig, wo Männer mit Autos vorsätzlich in Menschengruppen rasten und jeweils mehrere Personen umbrachten.
Jedes Mal stand die Frage im Raum: Wäre es nicht möglich, potentielle Amokläufer zu erkennen, bevor sie zur Tat schreiten? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Für die Früherkennung von rechtsextremen oder islamistischen Attentätern hat das Bundeskriminalamt Instrumente wie „RADAR-iTE“ oder „RADAR-rechts“.
Für die Identifizierung potentieller Amokläufer und Attentäter ohne politischen und religiösen Bezug sind die Bundesländer zuständig. In Nordrhein-Westfalen gibt es dafür seit einigen Jahren ein flächendeckend angewendetes Handlungs- und Prüfkonzept zur Früherkennung von „Personen mit Risikopotenzial“, in der abkürzungsaffinen Polizei „PeRiskoP“ genannt. Der Rechtsstaat auf GratwanderungDer sperrige Name illustriert die Komplexität der Materie.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





