
Theaterpreise: Anerkennung für die Theater in Hessen und Rheinland-Pfalz
Theaterpreise : Anerkennung für die Theater in Hessen und Rheinland-Pfalz Ein Kommentar von Eva-Maria Magel 28.06.2026, 12:03Lesezeit: 2 Min. Deutscher Tanzpreis für das Lebenswerk: Der Choreograph Martin Schläpfer hat...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Theaterpreise : Anerkennung für die Theater in Hessen und Rheinland-Pfalz Ein Kommentar von Eva-Maria Magel 28. 2026, 12:03Lesezeit: 2 Min. Deutscher Tanzpreis für das Lebenswerk: Der Choreograph Martin Schläpfer hat viele Jahre das Staatstheater Mainz geprägt und dort seine Arbeit weiterentwickelt.
dpaNominierungen und Preise sind egal? So ganz stimmt das nicht. Und es sagt durchaus etwas, wenn Theater aus Mainz, Kassel und Frankfurt für den „Faust“ nominiert werden.
Die Einzelheiten
Es gibt also schon vorab etwas zu feiern. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Region darf ihre Theater ruhig schon jetzt ein bisschen feiern: Drei Nominierungen für den Theaterpreis „Der Faust“ für das Staatstheater Mainz, eine für das Staatstheater Kassel und eine für das Schauspiel Frankfurt, das ist ein schöner Erfolg. Wenn man noch an diejenigen denkt, die den hiesigen Theatern eng verbunden sind, gibt es noch mehr Grund zur Freude: Jan-Christoph Gockel etwa, lange in Mainz tätig und seither regelmäßiger Gast am Schauspiel Frankfurt, ist für „Wallenstein“ an den Münchner Kammerspielen nominiert.
Frankfurt wiederum ist mit Josa Marx für die Kostüme von „Arturo Ui“ dabei. Das ist schön, noch schöner wäre es, würde das Haus, dessen Nominierungen zum „Faust“ und Einladungen zum Theatertreffen schon eine ganze Weile zurückliegen, auch in den Kategorien Regie oder Darsteller punkten. Man könnte behaupten, Preise und Treffen bedeuteten nichts.
Als das Staatstheater Wiesbaden 2025 das erste Mal nach 60 Jahren zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, mit „Double Serpent“ von Sam Max in der Regie von Ersan Mondtag, gab es spitze Bemerkungen: Es komme nicht darauf an, ob ein Theater andernorts anerkannt werde, sondern allein darauf, ob das Gebotene dem heimischen Publikum gefalle. Doch mit solchen Anerkennungen ist es durchaus so wie mit Olympia – oder den Bundesjugendspielen: Dabei sein ist, wenn nicht alles, so doch sehr viel. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Die Auslastungszahlen, also der durch Tickets ausgedrückte Zuspruch, und die Anerkennung durch externe Fachleute können, müssen aber nicht übereinstimmen. Und die Kriterien der Anerkennung kann man befragen. Aber es gibt Augenzucker, der künstlerisch nicht viel bringt und das Haus füllt.
Ebenso gibt es Theater, das fordernd ist, aber jene, die es gesehen haben, durch innere Notwendigkeit überzeugt, auch wenn Plätze leer bleiben. Der Idealfall ist beides: anspruchsvolle Bühnenkunst, die neue Wege geht und zugleich das Publikum hinreißt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





