
Tierheime unter Druck: Die Katzen mussten in den Konferenzraum ziehen
Tierheime unter Druck : Die Katzen mussten in den Konferenzraum ziehen Von Valentin Hillinger, Offenbach 09.07.2026, 08:54Lesezeit: 5 Min. Wer will es haben? Katzenjunges im Offenbacher Tierheim.Lucas BäumlTierheime in...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Tierheime unter Druck : Die Katzen mussten in den Konferenzraum ziehen Von Valentin Hillinger, Offenbach 09. 2026, 08:54Lesezeit: 5 Min. Katzenjunges im Offenbacher Tierheim.
Lucas BäumlTierheime in ganz Deutschland kämpfen um ihre Existenz. Die Gründe zeigt das Beispiel Offenbach: steigende Kosten, hohe Auslastung, finanzielle Probleme. Jetzt verklagt der Deutsche Tierschutzbund die Regierung.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer die Rheinstraße in Offenbach entlangspaziert, hört in der Ferne aufgeregtes Hundebellen. Es kommt aus dem Außenbereich des Tierheims, das abseits des Stadttrubels liegt. Täglich kommen Menschen mit Transportboxen aus Plastik durch das große Gittertor, um ihre Haustiere abzugeben.
Knapp 70 Katzen und 18 Hunde sind hier derzeit untergebracht, in einem Nebenhaus noch Kaninchen und Meerschweinchen. Eigentlich sind das zu viele. Weil der Platz nicht reicht, wurde der Konferenzraum in der oberen Etage, in dem die Tierpfleger sonst ihre Teamsitzungen abgehalten haben, zum Katzenraum umfunktioniert.
Ein Dutzend Katzen sind hier zu Hause. Aus den Käfigen dringt lautes Miauen. Auch die Toiletten in der oberen Etage wurden umgebaut, um mehr Platz für Tiere zu schaffen.
Was Experten sagen
Für Meetings kommt das Team jetzt in der kleinen Mitarbeiterküche zusammen. An der Wand hängen etwa 20 Maulkörbe, auf der Ablage stehen leere Wasserflaschen, Futternäpfe und Walkie-Talkies. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Jenny Hankel nimmt auf der Eckbank Platz. Sie ist seit 15 Jahren im Tierschutzverein Offenbach. Angefangen hat sie als Azubi im Tierheim, später war sie lange im Vereinsvorstand, mittlerweile unterstützt sie den Verein ehrenamtlich.
Allein für den Tierarzt fallen monatlich etwa 10. 000 Euro anJede Art von Hilfe ist willkommen: Das Tierheim steht vor großen finanziellen Schwierigkeiten. Im April rief man zu Spenden auf, seither hat sich nicht viel verbessert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





