
TKMS-Chef Oliver Burkhard: „Es ärgert mich, dass Zweifel an uns geschürt werden“
TKMS-Chef Oliver Burkhard : „Es ärgert mich, dass Zweifel an uns geschürt werden“ Von Hendrik Ankenbrand , Susanne Preuß 17.07.2026, 15:20Lesezeit: 8 Min. Meilenstein erreicht, Auftrag in Sicht: TKMS-Chef Oliver...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: TKMS-Chef Oliver Burkhard : „Es ärgert mich, dass Zweifel an uns geschürt werden“ Von Hendrik Ankenbrand , Susanne Preuß 17. 2026, 15:20Lesezeit: 8 Min. Meilenstein erreicht, Auftrag in Sicht: TKMS-Chef Oliver Burkhard bei einer Pressekonferenz in der deutschen Botschaft in Ottawa, im Hintergrund die deutsche Botschafterin Tjorven BellmannAPEiner der größten NATO-Aufträge soll an den U-Boot-Bauer TKMS gehen.
Vorstandschef Oliver Burkhard berichtet während einer Asienreise über 10. 000-Seiten-Verträge, die Endphase einer 24 Jahre dauernden Verhandlung in Indien – und warum ein Hackerangriff publik wurde. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zwölf U-Boote für Kanada: das ist eines der größten Rüstungsprojekte der NATO, und TKMS wurde als bevorzugter Bieter ausgewählt.
Die Einzelheiten
Der Kurs der TKMS-Aktie ging kräftig hoch, als das bekannt wurde. Aber danach ging’s wieder runter. Mit um die 80 Euro liegt er auf dem Niveau der ersten Börsentage im Herbst.
Das sorgt mich ehrlich gesagt nicht. Wir liefern, was wir versprechen. Wir müssen akzeptieren, dass der Markt volatil und von externen Nachrichten beeinflusst ist.
Das hat dem Kurs nicht nur geholfen – obwohl uns nach der Kanada-Entscheidung der Bundestag auch noch den Auftrag für vier Meko-Fregatten plus Option auf weitere Schiffe erteilt hat. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Könnte es sein, dass man TKMS Geschäfte in solcher Größenordnung gar nicht zutraut?
Was Experten sagen
Das Unternehmen hat zuletzt einen Jahresumsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielt. Der Auftragsbestand liegt schon jetzt fast beim Zehnfachen und und wird sich mit den Fregatten für Deutschland und den U-Booten für Kanada wohl mindestens noch mal verdoppeln. Kann TKMS das alles überhaupt schaffen?
Natürlich schaffen wir das, sonst würden wir solche Aufträge doch gar nicht annehmen. Auch in Gesprächen mit Investoren, wie dieser Tage in Singapur, werde ich jetzt öfter gefragt, ob wir uns das zutrauen. Dabei geht es doch hierbei gar nicht grundsätzlich um uns, sondern um die Entscheidung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, das Rüstungsprojekt F126 abzubrechen.
Da stellen Investoren nachvollziehbar die Frage, wie verlässlich ein Auftragsbuch ist, wenn die Politik mittendrin eingreifen kann. Zur Situation: Sechs F126 Fregatten waren bestellt, es drohten jahrelange Verzögerungen und große Probleme, sodass man aus Sicht von Berlin wohl sagen kann: besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. In so einer Situation sind wir bei TKMS nicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




