
TKMS: Thyssenkrupp-Tochter laut Bericht Favorit für U-Boot-Deal in Kanada
Deutsches Rüstungsunternehmen Kanada will offenbar milliardenschweren U-Boot-Auftrag an TKMS vergeben Noch gibt es keinen Deal, doch lässt ein Medienbericht über einen möglichen U-Boot-Auftrag die Aktie von TKMS bereits...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Deutsches Rüstungsunternehmen Kanada will offenbar milliardenschweren U-Boot-Auftrag an TKMS vergeben Noch gibt es keinen Deal, doch lässt ein Medienbericht über einen möglichen U-Boot-Auftrag die Aktie von TKMS bereits steigen: Demnach soll sich die Thyssenkrupp-Tochter gegen einen südkoreanischen Konkurrenten durchgesetzt haben. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Messestand von TKMS in Ottawa Foto: Justin Tang / ZUMA Press / IMAGO Kanada soll einem Bericht zufolge der Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS den Zuschlag für den milliardenschweren Bau von zwölf U-Booten geben. TKMS habe sich in dem Bieterverfahren durchgesetzt, berichtete die kanadische Tageszeitung »The Globe and Mail« . Danach legte die TKMS-Aktie zeitweise elf Prozent zu.
Die Einzelheiten
Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Die kanadische Regierung will ihre Entscheidung am Montagabend Ortszeit mitteilen, so der Medienbericht. TKMS treibt seit Monaten seine Bemühungen um den milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Kanada voran.
Unterstützt wird das Unternehmen von der Bundesregierung und dem Partner Norwegen. »Wenn es gelingt, dann wird das Kanada an uns für Jahrzehnte binden«, zitiert die Nachrichtenagentur dpa am Tag vor dem Nato-Gipfel aus deutschen Regierungskreisen. Der Gipfel beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.
(Lesen Sie hier mehr dazu . südkoreanisches UnternehmenTKMS ist eines von zwei Unternehmen, die von Kanada für die Lieferung von bis zu zwölf modernen U-Booten in die engere Wahl gezogen wurden. Der Konkurrent ist Hanwha Ocean aus Südkorea.
Was Experten sagen
Der U-Boot-Auftrag allein wird Branchenkennern zufolge auf mehr als zehn Milliarden Euro geschätzt, hinzu käme voraussichtlich ein weiterer zweistelliger Milliardenbetrag für Betrieb, Wartung und Upgrades. TKMS-Chef Oliver Burkhard hatte im Vorfeld angekündigt, den Auftrag mit einem umfassenden Industriepaket an Land ziehen zu wollen. Die Gespräche gingen weit über U-Boote hinaus und umfassten mögliche Investitionszusagen in den Bereichen seltene Erden, Bergbau, künstliche Intelligenz und Batterieproduktion für den Automobilsektor.
Die Thyssenkrupp-Tochter hatte für den Bau von sechs Exemplaren des neuen Boottyps 212CD bereits einen Auftrag der norwegischen Regierung erhalten. An dem gleichen Modell ist auch Kanada interessiert. Sollte sich Kanada für TKMS als bevorzugten Bieter entschieden haben, wäre damit noch kein Auftrag verbunden, die Gespräche dürften sich auch danach noch über Monate oder gar Jahre hinziehen.
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