
Todd Blanche: Trumps Anwärter als Justizminister leistet sich im Senat vielsagenden Versprecher
Todd Blanche im Kreuzverhör Senatoren grillen Trumps Justizminister in spe – und der leistet sich vielsagenden Versprecher Der US-Präsident will Todd Blanche ins Justizministerium hieven. Doch vorher musste der Anwärter...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Todd Blanche im Kreuzverhör Senatoren grillen Trumps Justizminister in spe – und der leistet sich vielsagenden Versprecher Der US-Präsident will Todd Blanche ins Justizministerium hieven. Doch vorher musste der Anwärter (und Ex-Trump-Anwalt) durch eine Anhörung im Senat. Dort wurde es giftig.
31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Todd Blanche im US-Senat Foto: Mark Schiefelbein / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Parlamentarier der oppositionellen Demokraten haben am Mittwoch zwei Vertraute von Präsident Donald Trump im Senat ins Kreuzverhör genommen. Justizminister Todd Blanche und der designierte Geheimdienstkoordinator Jay Clayton gerieten bei ihren Nominierungsanhörungen unter Druck. Als Erster war Blanche im Justizausschuss des Senats an der Reihe.
Senatoren der Demokraten hinterfragten, ob der 51-Jährige als Trumps früherer Anwalt dessen Interessen vertrete oder die Interessen der Nation. Blanche antwortete auf die Frage, ob er Trumps Freund sei: »Ich bin sein Anwalt. « Dann korrigierte er sich und sagte, er sei sein Anwalt »gewesen«.
Was Experten sagen
Trump hatte Blanche nach dem Rauswurf von Justizministerin Pam Bondi im Frühjahr zunächst kommissarisch zu ihrem Nachfolger ernannt. Nun soll der Jurist die Leitung des Ministeriums dauerhaft übernehmen. Dafür ist die Zustimmung des Senats nötig, in dem Trumps Republikaner eine knappe Stimmenmehrheit haben.
Senator Dick Durbin, der ranghöchste Demokrat im Justizausschuss des Senats, sagte, die USA verdienten einen Justizminister, »der die Verfassung mehr liebt als einen einzelnen Präsidenten«. Die demokratischen Senatoren Chris Coons und Sheldon Whitehouse warfen Blanche vor, er habe das Justizministerium im Auftrag Trumps zu einer Waffe gegen dessen Widersacher gemacht und alle Mitarbeiter gefeuert, die angeblich nicht loyal seien. Blanche bestritt die Vorwürfe und nannte sie »widerlich«.
Immerhin konnte sich Blanche auf Nachfrage zu der Aussage durchringen, dass Trump keine weitere Amtszeit als Präsident haben könne. Trump selbst hat immer wieder über einen möglichen Verbleib im Weißen Haus auch nach der Wahl 2028 sinniert. Per Verfassung dürfen US-Präsidenten nur zweimal vier Jahre lang regieren (mehr dazu hier in der Analyse ).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





