
Tödlicher Sturz von Brücke in Brasilien: Rätsel um verschwundene Kamera
Rope-Jumping in Brasilien Rätsel um verschwundene Kamera nach tödlichem Sturz von Brücke Eine junge Frau wird von einer Brücke ohne Sicherungsseil 40 Meter in den Tod geworfen. Nun berichtet ein Zeuge von einer Kamera,...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Rope-Jumping in Brasilien Rätsel um verschwundene Kamera nach tödlichem Sturz von Brücke Eine junge Frau wird von einer Brücke ohne Sicherungsseil 40 Meter in den Tod geworfen. Nun berichtet ein Zeuge von einer Kamera, welche die Frau getragen haben soll. Das Gerät wurde bislang nicht gefunden.
20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rotlicht eines Polizeiautos (Archivbild) Foto: IMAGO Nach dem tödlichen Sturz einer jungen Frau beim Rope-Jumping in Brasilien gibt das Verschwinden ihrer Kamera Rätsel auf.
Die Einzelheiten
Das Team habe keine Erklärung dafür, weshalb das Gerät danach nicht mehr auffindbar gewesen sei, sagte einer der drei festgenommenen Instruktoren laut veröffentlichten Vernehmungsaufnahmen, über die das Nachrichtenportal »G1« berichtete . Die Beschuldigten erklärten demnach auch, sie könnten nicht nachvollziehen, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte. Die 21-Jährige war am Samstag von der stillgelegten Ponte do Esqueleto zwischen den Städten Limeira und Cordeirópolis im Bundesstaat São Paulo rund 40 Meter in die Tiefe gestürzt.
Die Organisatoren hatten sie ohne verbundenes Sicherungsseil von der Absprungplattform gestoßen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie drei Mitarbeiter die Frau zum Rand der Brücke tragen und sie hinabwerfen. Das Sicherungsseil blieb dabei unbefestigt auf der Plattform liegen.
Zwei der Beschuldigten räumten bei ihren Vernehmungen laut »G1« ein, für die Vorbereitung der Seile verantwortlich gewesen zu sein. Sie konnten die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams jedoch nicht näher erläutern. Augenzeuge schildert EreignisNach Angaben von Zeugen hatte die 21-Jährige während des Sprungs eine Kamera bei sich getragen.
Was Experten sagen
Ein Augenzeuge berichtete nun, er habe nach dem Aufprall beobachtet, wie ein Mitarbeiter des Veranstalterteams die Kamera vom Körper der Verunglückten entfernt habe. »Die erste Szene, an die ich mich erinnere, als ich das Mädchen am Boden sah, war ein Mitarbeiter, der die GoPro-Kamera vom Halsriemen des bereits am Boden liegenden Körpers abnahm, besorgt um die Ausrüstung oder um Beweise zu verbergen«, zitierte »G1« Rafael Goulart. Mehr zum Thema »Rope Jumping« in Brasilien: Veranstalter vergisst Sicherheitsseil – Frau stürzt von Brücke in den Tod Frühlingsfest in Bayreuth: Mehrere Verletzte bei Unfall mit Kettenkarussell Oktoberfest in München: Arbeiter stirbt bei Achterbahn-Testfahrt TÜV-Experte über Unfälle auf dem Rummel: Wie sicher sind Fahrgeschäfte in Deutschland, Herr Krah?
Ein Interview von Maik Großekathöfer Der Anwalt der Beschuldigten kündigte einen Antrag auf Freilassung seiner Mandanten an. Diese hätten weder die Absicht gehabt, den Tod der Frau herbeizuführen, noch das Risiko eines tödlichen Ausgangs bewusst in Kauf genommen, erklärte er.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





