
Türkei: Aktivisten protestieren gegen Pride-Verbot in Istanbul
Wachsende Repression Aktivisten protestieren gegen Pride-Verbot in Istanbul Seit mehr als zehn Jahren verbieten türkische Behörden die Pride-Parade in Istanbul. Dieses Mal haben sie sogar die Innenstadt abgesperrt....
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wachsende Repression Aktivisten protestieren gegen Pride-Verbot in Istanbul Seit mehr als zehn Jahren verbieten türkische Behörden die Pride-Parade in Istanbul. Dieses Mal haben sie sogar die Innenstadt abgesperrt. Dennoch kam es zu Demonstrationen, die schnell unterbunden wurden.
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Festnahme von LGBTQ-Aktivisten durch Zivilpolizisten: Angebliche Sicherheitsbedenken Foto: Dilara Acikgoz / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
positiv bewerten negativ bewerten Türkische Aktivisten haben gegen das Verbot der jährlichen Pride-Parade in Istanbul protestiert. »Ihr könnt unsere Stimmen nicht durch Repression, unsere Slogans nicht mit Verboten zum Schweigen bringen«, teilten die Organisatoren der diesjährigen Pride, einer Demonstration für die Rechte von queeren Menschen, mit. Zuvor hatten die Behörden die Pride-Parade in Istanbul untersagt und die Istanbuler Innenstadt um die bekannte Einkaufsstraße Istiklal abgesperrt.
Auch der öffentliche Nahverkehr wurde eingeschränkt. Auf der asiatischen Seite der Stadt versuchten Demonstranten, sich dennoch zu versammeln, sie liefen pfeifend durch die Straßen, wie Aufnahmen zeigten. Das wurde unmittelbar von Zivilpolizisten unterbunden.
Was Experten sagen
Medienberichten zufolge gab es auch Festnahmen. Mehr zum Thema Vor Nato-Gipfel in Ankara: 178 Menschen in Türkei in U-Haft genommen Queeres Leben in Südkorea: Zehntausende bei Pride-Parade in Seoul – ebenso viele bei Gegendemo Die Organisatoren warfen der Regierung vor, Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans Personen ins Visier zu nehmen, statt effektiv gegen Straftaten wie Femizide und Vergewaltigungen vorzugehen. Man lasse sich nicht durch Verbote und Hasspolitik reglementieren.
Vertreter der Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdogan äußern sich immer wieder offen LGBTQ-feindlich. In den vergangenen Wochen haben die Repressalien zugenommen. Zahlreiche Konten auf X, die sich für die Rechte von LGBTQ+ einsetzen, wurden gesperrt.
Queerer Journalist verhaftetAm Freitag war der queere Journalist Yildiz Tar verhaftet worden. Am Samstag ließen die Behörden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu eine Gay-Bar im Istanbuler Ausgehviertel Beyoglu schließen. Begründet wurde dies mit dem Verstoß gegen Rechtsvorschriften.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





