
“Unfaires Spiel”: Darum nehmen DeFi-Hacks so stark zu
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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Technologie Sicherheit "Unfaires Spiel": Darum nehmen DeFi-Hacks so stark zuLaut CertiK-CEO “Unfaires Spiel”: Darum nehmen DeFi-Hacks so stark zuTradFi will Billionenwerte auf die Blockchain bringen. Doch KI-Angriffe, Smart-Contract-Schwachstellen und Bridge-Hacks bremsen die Adoption. von Johannes Dexl 31.
2026 Teilen Ethereum-Kurs1. 46 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | CertiK wurde 2018 von Professoren der Universitäten Yale und Columbia gegründet Traditionelle Finanzinstitute bereiten sich darauf vor, Vermögenswerte in Billionenhöhe auf die Blockchain zu bringen. Doch Sicherheitsrisiken bremsen die DeFi-Adoption aus.
Marktdynamik
Das sagt Ronghui Gu, CEO des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK. Demnach wollen Banken und andere etablierte Finanzakteure zwar die Effizienz dezentraler Netzwerke nutzen. In der Praxis schrecken sie jedoch vor den Risiken zurück.
Gu verweist auf KI-gestützte Angriffe, Smart-Contract-Schwachstellen, Oracle-Manipulationen und Hacks von Cross-Chain-Bridges. Diese Bedrohungen seien einer der größten Blocker für die großflächige Migration von TradFi-Vermögen auf die Blockchain. Der schlimmste Monat seit vier Jahren Besonders alarmierend sei die Entwicklung im April gewesen.
CertiK habe in dem Monat fast täglich Hacks registriert. Nur an drei Tagen sei kein Angriff verzeichnet worden. Gu führt den plötzlichen Anstieg vor allem auf den Einsatz von KI zurück.
Auswirkungen auf die Märkte
Zu den größten Vorfällen zählt der Hack der Krypto-Börse Bybit im Februar 2025. Dabei wurden 1,46 Milliarden US-Dollar entwendet. Im April haben nordkoreanische Cyberkriminelle zudem Drift Protocol und Kelp Dao angegriffen.
Die beiden Exploits entzogen den Lending-Pools zusammen fast 600 Millionen US-Dollar. Hacker haben den längeren Atem Gu beschreibt die aktuelle Lage als “unfaires Spiel” zugunsten der Angreifer. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Ressourcen.
Hacker konzentrieren sich auf Protokolle mit hohem Total Value Locked und haben einen starken finanziellen Anreiz, viel Kapital in ihre Angriffe zu stecken. Ein einzelner Angreifer könne problemlos 10. 000 US-Dollar in Rechenleistung investieren, um ein Protokoll über Tage oder Wochen automatisiert nach Schwachstellen zu durchsuchen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




