
US-Arbeitsmarkt: Ford holt hunderte Ingenieure zurück, weil KI sie doch nicht ersetzen kann
»Graue Bärte« auf dem US-Arbeitsmarkt gefragt Ford holt Hunderte Ingenieure zurück – weil KI sie doch nicht ersetzen konnte Kehrtwende beim US-Autobauer Ford: Rund 300 erfahrene Qualitätsprüfer wurden wieder...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Graue Bärte« auf dem US-Arbeitsmarkt gefragt Ford holt Hunderte Ingenieure zurück – weil KI sie doch nicht ersetzen konnte Kehrtwende beim US-Autobauer Ford: Rund 300 erfahrene Qualitätsprüfer wurden wieder eingestellt, weil automatisierte Systeme nicht gut genug waren. Die Kosten für Rückrufe und Garantieleistungen sollen seither zurückgehen. 37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Fabrikneue Fords Foto: Federico Gambarini / dpa »Graue Bärte«, so heißen die altgedienten Fachkräfte beim Autobauer Ford, die der Konzern erst entlassen hatte – um sie dann wieder einzustellen. Denn die künstliche Intelligenz, die deren Aufgaben übernehmen sollte, war ihnen schlicht nicht gewachsen.
Die Einzelheiten
Eigentlich sollte sie, unter anderem bei Qualitätskontrollen, helfen, Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Wie die Finanzagentur »Bloomberg« berichtet, hatten Führungskräfte bei Ford jedoch angegeben, dass in den vergangenen Jahren mehr als 300 erfahrene Qualitätsprüfer wieder eingestellt wurden. »Künstliche Intelligenz ist ein fantastisches Werkzeug, aber sie ist nur so gut wie die Informationen, mit denen man sie trainiert«, erklärte Charles Poon, Vizepräsident für Fahrzeug-Hardware-Entwicklung, laut »Bloomberg«.
»In den vergangenen Jahren haben wir der Erfahrung unserer versiertesten Ingenieure, die uns über viele Produktzyklen hinweg begleitet haben, nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie wir es hätten tun sollen«, sagte er. Noch vor einem Jahr hatte Ford-Chef Jim Farley beim Aspen Ideas Festival verkündet: »Künstliche Intelligenz wird buchstäblich die Hälfte aller Angestellten (im Original: White-collar worker) in den USA ersetzen. In einem anschließenden Gespräch mit dem US-Schriftsteller und Biografen Walter Isaacson warnte Farley: »KI wird viele Angestellte zurücklassen.
« Viele Dinge würden »sehr hilfreich sein, aber viele Dinge werden auch wehtun. « Es stelle sich die Frage, was die Gesellschaft für diese Menschen tun könne, die von der Technologie abgehängt würden. Einen Plan dafür gebe es bisher nicht.
Was Experten sagen
Erwartungen nicht erfülltGegenüber den »Bloomberg«-Reportern erklärte Poon nun, die KI-gestützten Qualitätskontrollen hätten die Erwartungen nicht erfüllt. »Wir sind fälschlicherweise davon ausgegangen, dass allein die Einführung künstlicher Intelligenz und die Eingabe unserer Konstruktionsanforderungen zu einem qualitativ hochwertigen Produkt führen würden«, sagte er. Den Tools fehle die Schulung und das Fachwissen erfahrener Techniker – von denen viele das Unternehmen verlassen hätten, bevor ihr Wissen zur Verbesserung der Technologie genutzt werden konnte.
Er erklärte, diese Mitarbeiter seien inzwischen wieder eingestellt worden, um die Systeme zu schulen und jüngere Mitarbeiter anzuleiten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





