
Verfassungsschutzbericht: Immer mehr junge Menschen gehen Rechtsextremisten ins Netz
Verfassungsschutzbericht : Immer mehr junge Menschen gehen Rechtsextremisten ins Netz Von Friederike Haupt, Berlin 30.06.2026, 10:00Lesezeit: 3 Min. Mitglieder stimmen bei der Gründungsveranstaltung der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verfassungsschutzbericht : Immer mehr junge Menschen gehen Rechtsextremisten ins Netz Von Friederike Haupt, Berlin 30. 2026, 10:00Lesezeit: 3 Min. Mitglieder stimmen bei der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland am 7.
Februar in BrandenburgdpaAuf Instagram und Tiktok, aber auch auf versteckteren Wegen finden Extremisten Jugendliche in den sozialen Netzwerken. Der Verfassungsschutz warnt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Zahl der Rechtsextremisten hat in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich zugenommen.
Die Einzelheiten
Das geht aus dem neuen Verfassungsschutzbericht hervor, der an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt wird. Darin heißt es, das rechtsextremistische Personenpotenzial sei auf 59. 850 Personen angewachsen – ein Anstieg um mehr als 8.
000 gegenüber dem Vorjahr. Besonders beunruhigt die Verfassungsschützer, dass der Trend zur „Verjüngung, Vernetzung und Aktionsorientierung der Szene“ gehe. Der Rechtsextremismus sei die „größte Bedrohung“ für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Land, schreibt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Vorwort.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Mehr rechtsextreme GewalttatenDie Zahl rechtsextremistischer Straf- und Gewalttaten bewegt sich zwar auf dem Niveau des Vorjahres; im Jahr 2025 waren es 36. 951 Taten, im Jahr davor 37.
Was Experten sagen
Doch die Zahl der rechtsextremistischen Gewalttaten stieg um knapp neun Prozent auf 1. Jugendliche mit ihren Smartphones in Bonn (Symbolbild)ReutersDie Gefahr von Gewalttaten steige dadurch, dass sich Täter zunehmend im Netz radikalisierten. „In sozialen Medien – auch auf Mainstream-Plattformen wie Instagram oder TikTok – sowie über eine weitverzweigte, oft internationale Vernetzung über Messengerdienste wie Telegram und Onlineforen werden menschenfeindliche Inhalte verbreitet, die bis hin zu extremen Gewaltfantasien und Mordaufrufen reichen.
“ So sei der Einstieg für junge Leute leichter möglich als früher. Diese zeigten teils eine ausgeprägte Gewaltbereitschaft. Eine Online-Fankultur rund um rechtsextreme Attentäter habe sich gebildet.
Rechtsextremistische Akteure versuchten zudem, gezielt Kinder und Jugendliche zu erreichen. Soziale Netzwerke spielten dabei eine wichtige Rolle. Dort erreichten die Rechtsextremisten mit niedrigschwelligen Angeboten ihre Zielgruppen; Jugendlichen böten sie etwa Hilfe bei der Bewältigung von persönlichen Krisen, bei der Identitätsfindung oder auf der Suche nach Struktur und Zusammenhalt an.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



