
Verteidigung: Regierung einig über Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS
Verteidigung Regierung einig über Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS Lange war die Höhe der Beteiligung umstritten: Der Bund will nun zunächst 40 Prozent an dem deutsch-französischen Panzerbauer KNDS übernehmen. So viel...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verteidigung Regierung einig über Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS Lange war die Höhe der Beteiligung umstritten: Der Bund will nun zunächst 40 Prozent an dem deutsch-französischen Panzerbauer KNDS übernehmen. Von Paul-Anton Krüger und Gerald Traufetter 20. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Panzerfahrzeuge des Herstellers KNDS: Truppentransporter Boxer, Schützenpanuer Puma Kampfpanzer Leopard 2 Foto: Louisa Off / Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Die Einzelheiten
Die Bundesregierung hat sich nach Informationen aus Regierungskreisen auf die Details des Einstiegs beim Panzerbauer KNDS geeinigt. Demnach strebt der Bund zunächst eine Beteiligung von 40 Prozent an. Der französische Staat hält bislang eine Beteiligung in gleicher Höhe.
Zugleich besteht die feste Absicht, diese Beteiligung in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent der Anteile zu reduzieren. Die Bundesregierung will erreichen, dass auch Frankreich nach Möglichkeit seinen Anteil entsprechend reduziert. Zudem erhält der Bund demnach im Unternehmen die gleichen Rechte wie der französische Staat.
Diese Rechte würden auch weiter erhalten bleiben, wenn der Bund seine Beteiligung wie geplant reduziert, selbst wenn Frankreich die nicht tut. Der Preis für den Kauf der Anteile soll der Preis der Aktien beim geplanten Börsengang des Unternehmens entsprechen. Es werde kein Paket-Aufschlag gezahlt, hieß es aus der Bundesregierung weiter.
Was Experten sagen
Für den Bund übernimmt die Führung der Beteiligung das Bundeswirtschaftsministerium von Ministerin Katherina Reiche (CDU); darüber besteht den Informationen nach Einvernehmen mit dem Bundesverteidigungsministerium von Boris Pistorius (SPD). Vor etwa zwei Wochen hatten die zuständigen Staatssekretäre von Bundesverteidigungsministerium und Bundeswirtschaftsministerium bereits einen Brief mit einem Angebot an die Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens geschrieben. Sie haben ihre Anteile an dem Konzern in der Wegmann-Unternehmens-Holding gebündelt.
In dem Brief bat die Regierung auch, den für den Sommer geplanten Börsengang zu verschieben, was bei KNDS auf wenig Verständnis traf. Mehr zum Thema Vor dem Börsengang: Bund einigt sich auf Einstieg bei Panzerhersteller KNDS Von Martin Hesse und Gerald Traufetter Leopard 2 für Katar: Der Panzerbauer KNDS will an die Börse.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





