
Volkswagen: VW-Betriebsrat will Vorstandschef Oliver Blume vor die Belegschaft zitieren
Autobauer in der Krise VW-Betriebsrat will Vorstandschef Blume vor die Belegschaft zitieren Der Volkswagen-Konzern ringt um seine Zukunft – und verhandelt ein Sparpaket. Doch der Graben zwischen Geschäftsführung und...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Autobauer in der Krise VW-Betriebsrat will Vorstandschef Blume vor die Belegschaft zitieren Der Volkswagen-Konzern ringt um seine Zukunft – und verhandelt ein Sparpaket. Doch der Graben zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern wird tiefer. Die Beschäftigten verlangen Informationen.
53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern IG-Metall-Demonstration vor dem VW-Werk Zwickau: »Direkt vor den Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort stehen müssen« Foto: Jens Schluter / Der Zwist zwischen der Volkswagen-Belegschaft und dem Boss des Autobauers, Oliver Blume, spitzt sich zu.
Die Einzelheiten
Der VW-Chef solle den Beschäftigten endlich Details zu möglichen Werksschließungen in Deutschland sowie dem Stellenabbau im Konzern erläutern, heißt es in der VW-Betriebsratszeitung »Mitbestimmen«, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Arbeitnehmervertreter beklagen, dass Blume »den betroffenen Beschäftigten außerhalb des Managements diese Informationen weiterhin vorenthält«. Nachdem er ein Gesprächsultimatum der Betriebsratschefin Daniela Cavallo verstreichen ließ, soll Blume »nach der Sommerpause in Betriebsversammlungen direkt vor den Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Stammwerk Rede und Antwort stehen müssen«.
Am Donnerstag hatte VW-Chef Blume dem Aufsichtsrat seinen drastischen Sparplan vorgestellt . Nach SPIEGEL-Informationen sollen unter anderem die Werke Zwickau und Emden ab 2031 keine Autos mehr produzieren, das Aus für Hannover plant Blume für 2032. Zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.
000 Stellen, die im Konzern wegfallen, sollen 50. 000 weitere Jobs weltweit bis 2030 gestrichen werden. (Mehr Informationen zu den Sanierungsplänen des VW-Chefs lesen Sie hier .
Was Experten sagen
) Laut Konzernkreisen wurde der Vorschlag mit Stimmen der IG Metall und des Landes Niedersachsen abgelehnt. Betriebsratschefin Cavallo, die im Aufsichtsrat sitzt, hatte Blume eine Frist für Freitag gesetzt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sein Vorhaben zu informieren und warf ihm »Respektlosigkeit« vor. Es sei »unverantwortlich, die Belegschaft im Unklaren zu lassen und so in den Urlaub zu schicken.
« Bild vergrößern VW-Boss Blume im Mai 2026 in Berlin: Von den »Vorschusslorbeeren« in weiten Teilen der Belegschaft sei »inzwischen so gut wie nichts mehr übrig« Foto: Kay Nietfeld / dpa VW-Boss Blume hatte sich nach der Aufsichtsratssitzung öffentlich nicht zu den Details seines Plans geäußert. »Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf«, hieß es in einer Stellungnahme. Man »begrenze Risiken« und setze »ein klares Zeichen für Aufbruch am Wirtschaftsstandort Deutschland«.
Zu Werksschließungen und Stellenabbau äußerte er sich nicht, das Ultimatum des Betriebsrats ließ er offenbar verstreichen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





