
Volkswagen will ab 2031 Werke schließen
Autobauer in der Krise Volkswagen will ab 2031 Werke schließen Deutschlands größter Autokonzern will massiv sparen: In fünf Jahren soll die Produktion nach SPIEGEL-Informationen in Zwickau und Emden auslaufen. Zudem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Autobauer in der Krise Volkswagen will ab 2031 Werke schließen Deutschlands größter Autokonzern will massiv sparen: In fünf Jahren soll die Produktion nach SPIEGEL-Informationen in Zwickau und Emden auslaufen. Zudem sollen Investitionen um rund 50 Milliarden Euro sinken. Von Alexander Demling 09.
40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Volkswagen-Chef Oliver Blume Foto: Sven Kaeuler / dpa Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+.
Die Einzelheiten
Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Der Volkswagen-Vorstand um Konzernchef Oliver Blume will in fünf Jahren die Produktion in den VW-Werken in Zwickau und Emden auslaufen lassen. Das Nutzfahrzeugwerk in Hannover soll 2032 folgen, das Audi-Werk in Neckarsulm 2034.
Das erfuhr der SPIEGEL aus Aufsichtsratskreisen. In den vier deutschen Werken arbeiten rund 40. Zudem will der VW-Chef 50.
000 Stellen bis 2030 streichen. Ein Sprecher des Aufsichtsrates und ein Vertreter der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat lehnten einen Kommentar ab. Damit verschärft Blume noch einmal seinen Plan für die Zukunft des größten deutschen Autokonzerns, den er heute Nachmittag dem VW-Aufsichtsrat vorstellen will.
Was Experten sagen
Bislang hatte der Vorstand dem Aufsichtsrat Szenarien skizziert, in denen der Auslauf der Werke ab 2032 beginnt. Blume will Volkswagens schwache Rendite bis 2030 auf neun Prozent mehr als verdreifachen. Helfen soll dabei unter anderem durch eine massive Senkung der Investitionen, von zuletzt 180 auf 135 Milliarden Euro im Zeitraum von 2027 bis 2031.
Die beiden Pläne sind eng miteinander verknüpft: Blume setzt darauf, die Modelle, die bislang in deutschen Werken gebaut werden, künftig in günstigeren osteuropäischen Werken zu bauen. Investitionen sollen dann in Werke wie den VW-Standort in Bratislava oder das Audi-Werk in Györ fließen. Für die deutschen Standorte sollen andere Zwecke gefunden werden, etwa ein Verkauf an Rüstungsunternehmen.
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