
VW-Betriebsrat erhöht Druck: Blume soll auf Betriebsversammlungen sprechen
VW-Betriebsrat erhöht Druck: Blume soll auf Betriebsversammlungen sprechen VW-Beschäftigte bangen um 50.000 Jobs, der Betriebsrat fordert Klarheit: Ende August muss sich VW-Chef Blume auf mehreren Versammlungen der...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. VW-Betriebsrat erhöht Druck: Blume soll auf Betriebsversammlungen sprechen VW-Beschäftigte bangen um 50. 000 Jobs, der Betriebsrat fordert Klarheit: Ende August muss sich VW-Chef Blume auf mehreren Versammlungen der Belegschaft stellen. vorlesen Druckansicht (Bild: Volkswagen) 15:36 Uhr Lesezeit: 2 Min.
Autos Von dpa Anzeige Im Streit um neue Sparmaßnahmen bei VW erhöht der Betriebsrat den Druck: Ende August lädt die Arbeitnehmervertretung zu einer Serie von Betriebsversammlungen an allen größeren Standorten ein, auf denen der Vorstand sich der Belegschaft stellen soll. Das geht aus einer internen Ankündigung im VW-Intranet hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Weiterlesen nach der Anzeige Konzernchef Oliver Blume soll den Angaben zufolge auf drei Versammlungen sprechen: in Wolfsburg, wo der Vorstandschef traditionell selbst auftritt, sowie in Emden und Zwickau.
Technische Details
Damit spricht er auch an zwei der vier Konzernstandorte, die Berichten zufolge auf der Kippe stehen. Blume soll jeweils gemeinsam mit Markenchef Thomas Schäfer auftreten. Insgesamt sind neun Veranstaltungen geplant, darunter auch Versammlungen in Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Dresden, Chemnitz und Kassel-Baunatal.
Den Auftakt macht am 25. August Wolfsburg, tags darauf folgen Emden und Zwickau, den Abschluss macht am 31. Betriebsrat setzte Blume Ultimatum Hintergrund sind Pläne des Konzerns für weitere Sparmaßnahmen, über die der Aufsichtsrat am vergangenen Donnerstag beraten hatte.
Der Betriebsrat hatte Blume danach aufgefordert, vor der Belegschaft Stellung zu nehmen, und ihm dafür ein Ultimatum bis Ende vergangener Woche gestellt. Das habe Blume verstreichen lassen, hieß es. Der Betriebsrat hatte für diesen Fall bereits angedroht, nach der Sommerpause VW-weit außerordentliche Betriebsversammlungen anzusetzen und die Vorstände dort ans Mikrofon zu zitieren.
Branchenfolgen
Am Montag nannte Blume im VW-Intranet des Konzerns erstmals eine konkrete Zahl: Ohne Veränderung der Arbeitskosten würde sich demnach als „theoretische Ableitung“ eine Größenordnung von rund 50. 000 Stellen weltweit ergeben, die gestrichen werden müssten – wohlgemerkt als rechnerisches Worst-Case-Szenario ohne Gegenmaßnahmen bei den Arbeitskosten – zusätzlich zu den 50. 000, die bis 2030 bereits abgebaut werden sollen.
Zudem bestätigte Blume, „dass wir heute für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm in den 30er-Jahren noch keine wettbewerbsgerechte Belegung bestätigen können“. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Der Betriebsrat bezeichnete das als nicht ausreichend, um dem Informationsbedarf der Belegschaft nachzukommen. „Solche oberflächlichen Infos reichen natürlich nicht“, hieß es in einer Sonderausgabe der Betriebsratszeitung „Mitbestimmen“, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
„Daher lädt der Betriebsrat wie angekündigt zu zusätzlichen Betriebsversammlungen nach der Sommerpause.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.




