
VW-Konzern: Wolfsburg vor dem Showdown
VW-Konzern Wolfsburg vor dem Showdown Von CHRISTIAN MÜSSGENS, Hamburg 8. Juli 2026 · Am Donnerstag will der VW-Aufsichtsrat über den Umbau des Konzerns beraten. Es geht um Zehntausende Stellen und die Zukunft ganzer...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. VW-Konzern Wolfsburg vor dem Showdown Von CHRISTIAN MÜSSGENS, Hamburg 8. Juli 2026 · Am Donnerstag will der VW-Aufsichtsrat über den Umbau des Konzerns beraten. Es geht um Zehntausende Stellen und die Zukunft ganzer Werke.
Die Sitzung könnte zum Auftakt eines langen Machtkampfs werden. Wer zieht im Hintergrund die Fäden – und wer kämpft wofür? Treffpunkt für die Kontrolleure: das Markenhochhaus von Volkswagen auf dem Gelände des Stammwerks in Wolfsburg.
Die Einzelheiten
Fotos: (2), dpa (4), Picture Alliance. Es ist der traditionelle Treffpunkt des Volkswagen-Aufsichtsrats: Wolfsburg, Markenhochhaus, Sitzungssaal im dritten Stock. Hier haben ganze Generationen von Managern und Betriebsräten die heftigsten Kämpfe ausgefochten, und auch am Donnerstag dürften hinter der schweren Holztür konträre Positionen aufeinanderprallen.
Vorstandschef Oliver Blume will seinen Plan zur Sanierung und zur Zukunft des krisengeplagten Autokonzerns vorstellen, und schon vor Beginn der Sitzung am Nachmittag wird die IG Metall an allen Standorten des VW-Konzerns in Deutschland erste Protestaktionen starten. Die Bilder werden an den Widerstand der Arbeitnehmervertreter gegen die jüngste Sparrunde vor knapp zwei Jahren erinnern. zeigt die Schlüsselfiguren – und welche Rolle sie im Ringen um die Zukunft von Volkswagen spielen.
Oliver Blume – Bewährungsprobe für den Konzernchef Oliver BlumeFoto: Oliver Blume stammt aus Braunschweig und fühlt sich den Menschen in der Region eng verbunden. Manche im VW-Konzern finden: zu eng. Der Vorstandschef sei zu weich und gebe dem Druck der Arbeitnehmervertreter in Wolfsburg zu stark nach, heißt es vor allem bei Hardlinern im Management und in den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch.
Was Experten sagen
Blume steht nun unter dem Druck, das Gegenteil zu beweisen. Schon die bislang beschlossenen Einsparungen im Konzern seien tiefgreifend und zeigten Wirkung, betont er immer wieder. Und wenn das Management jetzt noch einmal nachlege, habe VW das Zeug dazu, „das attraktivste Automobilunternehmen der Welt zu sein“ – so formulierte es der 58 Jahre alte Manager jüngst in der F.
-Podcastserie „Die VW-Story“. Als Reaktion auf Trumps Zölle, chinesische Wettbewerber und eine stagnierende Nachfrage will er den Konzern neu ausrichten. Die Führung soll effizienter und das Modellangebot kleiner werden.
000 weitere Stellen könnte VW global streichen, zusätzlich zum beschlossenen Abbau von 50. 000 Arbeitsplätzen in Deutschland. Die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm könnten schließen, so die Drohung an die Gewerkschaft IG Metall.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





