
Wandern im Urlaub: Alpenvereine bitten um Hilfe gegen Bettwanzen auf Berghütten
Zunehmende Probleme Alpenvereine erklären Kampf gegen Bettwanzen in Berghütten Der Berg ruft, der Rücken juckt: In immer mehr Berghütten gibt es Probleme mit Wanzen. Drei deutschprachige Alpenvereine wollen jetzt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zunehmende Probleme Alpenvereine erklären Kampf gegen Bettwanzen in Berghütten Der Berg ruft, der Rücken juckt: In immer mehr Berghütten gibt es Probleme mit Wanzen. Drei deutschprachige Alpenvereine wollen jetzt gemeinsam gegen die Parasiten vorgehen – auch mit Plastiktüten. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Berghütte Watzmannhaus in Bayern Foto: Mara Brandl / imageBROKER / picture alliance Die Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol haben inzwischen oft mehr Besucher, als ihnen lieb ist. Mit einer neuen Kampagne werben sie bei ihren Gästen nun um Unterstützung gegen Bettwanzen.
Die Einzelheiten
Einfache Verhaltensregeln sollen dabei helfen, die Zahl der lästigen Parasiten wieder zu reduzieren. Allein beim Deutschen Alpenverein (DAV) seien jährlich fünf bis zwanzig Hütten, rund fünf Prozent aller Hütten, betroffen. »Mit steigender Tendenz, ähnlich wie bei Unterkünften im Tal«, so der DAV.
Auch Betreiber wollen aktiv werdenBerghütten böten aufgrund ihrer Bauweise besonders gute Bedingungen für Bettwanzen: »Holz, verwinkelte Räume und schwer zugängliche Bereiche schaffen ideale Rückzugsorte. « Einerseits kämpfen die Hüttenbetreiber selbst mit Kontrollen und baulichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung an. Andererseits sind aber auch die Gäste laut DAV gefordert.
Denn Bettwanzen verbreiten sich über Wanderer, wenn sie in deren Rucksäcken oder in der Kleidung unbemerkt mitreisen. Bild vergrößern Bett in Berghütte: »ideale Rückzugsorte« Foto: Angelika Warmuth / dpa Weil man bei Hüttenübernachtungen grundsätzlich mit Bettwanzen rechnen müsse, sollte man Vorkehrungen treffen, um sie im Zweifel nicht in die nächste Hütte mitzuschleppen. Deshalb wird Wanderern geraten, Gepäck und Kleidung möglichst in verschließbaren Beuteln aufzubewahren, sogenannte Bug Bags, spezielle Schutzbeutel, seien dringend empfohlen.
Was Experten sagen
In einigen Hütten sind sie Pflicht. Verschließbare Müllsäcke tun es im Zweifel auch. Rucksäcke sollten generell nicht auf den Betten oder in deren Nähe lagern.
Vor und nach der Tour rät der DAV dazu, das Gepäck in der Dusche auszuschütten, um es auf Bettwanzen zu kontrollieren. Empfehlenswert ist außerdem, Kleidung regelmäßig bei mindestens 60 Grad zu waschen. Alles, was nicht in die Waschmaschine kann, sollte prophylaktisch für drei Tage ins Tiefkühlfach.
Was in aller Regel erst nach der Wanderung geht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





