
Wandern in Neuseeland: Es ist immer gut, einen Plan B zu haben
Wandern in Neuseeland : Es ist immer gut, einen Plan B zu haben Von Florian Sanktjohanser 05.05.2026, 16:11 Lesezeit: 5 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hängebrücken queren den Greenstone Fluß. Neuseelands Great Walks...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wandern in Neuseeland : Es ist immer gut, einen Plan B zu haben Von Florian Sanktjohanser 05. 2026, 16:11 Lesezeit: 5 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hängebrücken queren den Greenstone Fluß.
Neuseelands Great Walks sind grandios, aber oft ausgebucht. Eine schöne Alternative ist der Greenstone and Caples Rundweg: Er lässt sich das ganze Jahr wandern und man trifft Einheimische. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App So hochgestimmt sollte jede Tour starten.
Die Einzelheiten
Keine Viertelstunde wandere ich durch den Scheinbuchenwald, als Happy-Birthday-Gesang aus der Schlucht heraufweht. Dort unten paddeln junge, bestens gelaunte Kiwis in Schlauchbooten den jadegrünen Fluss hinab. Und hier oben auf dem Waldweg sind anfangs so viele Wanderer unterwegs, dass ich kurzzeitig um meinen Schlafplatz in der Hütte bange.
Die meisten Touristen haben noch nie von den Greenstone and Caples Tracks gehört, Einheimische aber lieben den sanften Rundweg durch zwei Täler der neuseeländischen Südalpen. Zumal er so leicht zu organisieren ist: einfach einen Shuttlebus aus Queenstown buchen und loslaufen. „Wir sind doch alle nur Affen“ Allein die Anfahrt um den türkisen Lake Wakatipu mit Blick auf die schneebedeckten Berge des Mount-Aspiring-Nationalparks war ein Augenschmaus.
Und nun schlendere ich in der Morgensonne durch den lichten Wald oberhalb des Flusses. Zum Glück biegt eine große Gruppe Wanderer an der Hängebrücke auf den Lake Rere Loop ab. Dürfte doch klappen mit der Matratze.
Was Experten sagen
Ich wandere die Runde im Uhrzeigersinn, die erste Etappe ist kurz. Wo sich der Pfad wieder eng ans Ufer des Greenstone Rivers schmiegt, sehe ich vier junge Briten, die blankgezogen haben und aufgekratzt ins Wasser staksen. „Wir machen das auf jeder Wanderung“, ruft ein Rothaariger, „wir sind doch alle nur Affen.
“ --> Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Wer nicht ganz so exponiert baden will, bekommt an der ersten Hütte seine Chance. „Waterhole“ steht auf einem kleinen, orangefarbenen Dreieck, das an einen Baumstamm genagelt ist.
Ein kurzer Abstieg, dann steht man über einer Gumpe, wo ein Felsbrocken die Strömung bricht und man sorglos ins klare Türkis tauchen kann. Die Briten flunkerten nicht, der Fluss ist wärmer als erhofft – und doch extrem erfrischend. Ein australisches Paar streckt sich auf den warmen, rund geschmirgelten Felsen aus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





