
Wimbledon: Laura Siegemund kritisiert Schiedsrichter – Ostapenko mischt sich ein
Streit in Wimbledon »Ein bisschen Fingerspitzengefühl« – »Lern, zu verlieren« Als Laura Siegemund im Mixed-Doppel in Wimbledon ausscheidet, beschwert sie sich vehement beim Schiedsrichter. Der wiegelt ab. Dann mischt...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Streit in Wimbledon »Ein bisschen Fingerspitzengefühl« – »Lern, zu verlieren« Als Laura Siegemund im Mixed-Doppel in Wimbledon ausscheidet, beschwert sie sich vehement beim Schiedsrichter. Dann mischt sich Gegenspielerin Jeļena Ostapenko ein. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Laura Siegemund in Wimbledon: »Das ist unglaublich« Foto: Matthias Hangst / Getty Images Das Ausscheiden der deutschen Tennisspielerin Laura Siegemund in Wimbledon ist von einer hitzigen Diskussion begleitet worden. Es fing mit einer Debatte über Zeitüberschreitungen beim Aufschlag an und wurde dann grundsätzlich.
Die Einzelheiten
Aber von vorn:Siegemund traf mit Mixed-Partner Édouard Roger-Vasselin im Viertelfinale auf die Lettin Jeļena Ostapenko und Marcelo Arévalo aus El Salvador. Bei 7:7 im Tiebreak kassierte Siegemund eine Verwarnung wegen Zeitüberschreitung, weil sie sich beim Aufschlag zu lange Zeit ließ. Weil es schon die zweite war, hatte sie dadurch nur einen Aufschlag übrig.
Siegemund schlug in diesem entscheidenden Moment kurz vor der Entscheidung über Sieg oder Niederlage dann einen Doppelfehler. Bild vergrößern Jeļena Ostapenko: Schlagabtausch auch noch nach dem Match Foto: BSR Agency / Getty Images Nach einem weiteren verlorenen Ballwechsel war die Niederlage besiegelt. Siegemund und Roger-Vasselin verloren die Partie 4:6, 6:7 (7:9).
Die Deutsche gab der Lettin am Netz daraufhin nicht wie üblich die Hand. Die Aufregung nahm danach an Fahrt auf, Siegemund und ihr Mixed-Partner diskutierten mit dem Schiedsrichter: Siegemund kritisierte, dass sie in einem für das Spiel entscheidenden Moment verwarnt worden sei. Da sei »ein bisschen Fingerspitzengefühl« notwendig.
Was Experten sagen
Das habe der Schiedsrichter nur bei »den richtigen Spielern«. Ostapenko werfe »18 Mal« den Ball hoch, beschwerte sich Siegemund weiter. »Das ist unglaublich.
« Roger-Vasselin ergänzte: »Sie ist auch aus der Zeit raus. « Der Referee verneinte das. Ostapenko hatte die Diskussion bis dahin verfolgt und rief dann dazwischen: »Du musst besser mit Niederlagen umgehen.
«Der Schiedsrichter habe einen guten Job gemacht, fuhr Ostapenko fort. »Endlich traut sich mal jemand, das zu tun, wenn sie sich zwischen den Aufschlägen und vor den Aufschlägen zwei Minuten Zeit nimmt«, so Ostapenko. Siegemund verließ den Platz, Roger-Vasselin diskutierte weiter und verteidigte Siegemund.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





