
Wimbledon: Linda Noskova aus Tschechien gewinnt Finale gegen Karolina Muchova
Finale zwischen Tschechinnen Noskova gewinnt zum ersten Mal Wimbledon Beim wichtigsten Tennisturnier des Jahres standen sich zum ersten Mal seit Einführung des Profitennis zwei Tschechinnen gegenüber. Linda Noskova...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Finale zwischen Tschechinnen Noskova gewinnt zum ersten Mal Wimbledon Beim wichtigsten Tennisturnier des Jahres standen sich zum ersten Mal seit Einführung des Profitennis zwei Tschechinnen gegenüber. Linda Noskova triumphiert, obwohl sie im zweiten Satz ihre Form verlor. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wimbledon-Siegerin Linda Noskova: Der Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere Foto: Henry Nicholls / Die tschechische Tennisspielerin Linda Noskova hat das Finale von Wimbledon gewonnen. Im Endspiel des bedeutenden Rasenturniers in London besiegte die 21-Jährige ihre Landsfrau Karolina Muchova in einem dramatischen Match 6:2, 5:7, 6:3.
Die Einzelheiten
Für Noskova ist es der erste Sieg bei einem der vier Major-Turniere. Seit der Einführung des Profitennis 1968 war es das erste Endspiel bei einem der vier großen Turniere, bei dem sich zwei tschechische Spielerinnen duellierten. Noskova setzte damit die Erfolgsstory ihres Landes im All England Club fort.
Seit 2023 ist sie die dritte tschechische Wimbledon-Siegerin. Vor drei Jahren hatte Marketa Vondrousova triumphiert, zwölf Monate später jubelte dann Barbora Krejcikova. In Wimbledon folgt Noskova nun auf die Polin Iga Swiatek, die sich 2025 ihren ersten Titel gesichert hatte.
Mit ihrem Triumph darf sich Noskova, die zuvor das Vorbereitungsturnier in Berlin sowohl im Einzel als auch im Doppel gewonnen hatte und jetzt ihre überragende Rasensaison krönte, über ein Preisgeld von umgerechnet 4,22 Millionen Euro freuen. In der Weltrangliste steht sie am Montag auf Platz sieben. Noskova bricht im zweiten Satz einMuchova verpasste derweil in ihrem zweiten Grand-Slam-Finale erneut den großen Erfolg.
Was Experten sagen
2023 hatte sie das Endspiel bei den French Open verloren. Die 29-Jährige, die sich in den Wochen vor Wimbledon in Bad Homburg durchgesetzt hatte, kassiert immerhin ein Preisgeld von rund 2,11 Millionen Euro und steigt in der Weltrangliste von Platz neun auf Rang sechs auf. In einer zunächst einseitigen Partie machte Noskova von Beginn an Druck, nach einem ersten Break lag sie schnell 3:1 vorn.
Nach nur 31 Minuten ließ sie ein zweites folgen und schnappte sich den ersten Durchgang. In Satz zwei führte Noskova bereits mit 5:2 – zeigte dann aber plötzlich Nerven, vergab fünf Matchbälle und gab den Durchgang noch ab. Erst in Satz drei fand sie wieder zu ihrem Spiel.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





